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Kulturvolk Blog Nr. 307

Kulturvolk Blog | Reinhard Wengierek

von Reinhard Wengierek

16. September 2019

HEUTE: 1. „Und der Zukunft zugewandt“ – Film von Bernd Böhlisch / 2. „Wittgensteins Neffe“ von Thomas Bernhard – Erlöserkirche / 3. Tanzmoderne 1: „Was der Körper erinnert. Zur Aktualität des Tanzerbes“ ‑ AdK-Ausstellung / 4. Tanzmoderne 2: Wer war Gret Palucca ‑ Genie, Heldin, Tyrannin? – Eine Biografie

1. Neu im Kino: - Die Macht der Lüge

Und der Zukunft zugewandt © Neue Visionen Filmverleih
Und der Zukunft zugewandt © Neue Visionen Filmverleih

Endlich zurück. Drei Frauen, glühende Kommunistinnen, kamen 1938 aus Hitler-Deutschland als Emigrantinnen in die UdSSR. Nach zwei Jahren euphorischer Mitarbeit am Aufbau einer grundsätzlich neuen, besseren Welt, ließ Stalin sie – wegen Spionage unschuldig angeklagt ‑ nach Sibirien deportieren. Nach zwölf Jahren Haft in einem mörderischen Arbeitslager endlich der Transport zurück nach Hause. Ankunft 1952 Fürstenberg, später Stalin-, dann Eisenhüttenstadt.

 

Die örtliche SED-Führung sorgt umgehend für Wohnung, Kleidung, Geld, Arbeit, für materielle Privilegien. Doch als erstes legt sie ein Dokument zur Unterschrift vor: Bei Strafe kein Wort über das, was war. Für Nachfragen galt die Formel: „Arbeit in verschiedenen Gebieten der Sowjetunion.“

 

Das Tabu der verbrecherischen Seiten des Stalinismus währte – ungeachtet der Chruschtschow-Rede nach Stalins Tod 1953 – bis zum Ende der DDR. Es war einer ihrer Geburtsfehler. Was nun dieses Schweigegelübde, was dieser himmelschreiendes Unrecht fortschreibende Befehl zum Verheimlichen der Wahrheit und zum Lügen mit diesen drei Frauen in den Folgezeiten anrichtet, wie sie – familiär und politisch ‑ in schwere, zerstörerische Konflikte und Krisen stürzen, davon erzählt herzergreifend der sinnigerweise im Titel die DDR-Nationalhymne zitierende Film „Und der Zukunft zugewandt“ von Bernd Böhlich.

 

Immerzu klammern sich die von Angst, Zweifel und notorischer Fortschrittsgläubigkeit Zerrissenen an die Zukunft, um seelisch wie moralisch zu überleben, an die bessere, an die „gerechte große Sache“ alternativ zum Klassenfeind-Kapitalismus, wo die alten Nazis neue Karrieren starten. Sonst wäre doch „alles umsonst“ gewesen; das in Strömen vergossene „Kommunistenblut“. So versuchen sie der wachsenden Skepsis gegenüber dem „ersten sozialistischen Staat auf deutschem Boden“ samt seinem Aufbau-Enthusiasmus und seinem Partei-Terror halbwegs Herr zu werden. Die eine bringt es auf den Punkt: „Das ganze halbe Land erscheint mir wie eine Kulisse. Ist das ungerecht oder ist das die Wahrheit?“

 

Bernd Böhlich, 1957 im sächsischen Löbau geboren, zeigt in seinem neuen, auf authentischen Biografien beruhenden Film mit psychologisch genau, zugleich beeindruckend komplex gezeichneten Figuren der Kommunisten Tragik und darüber hinaus – wie nebenbei – Facetten der deutschen Tragödie überhaupt. Freilich gelingt das vor allem durch ein Ensemble sehr wissender, sensibler Schauspieler/innen wie Alexandra Maria Lara, Barbara Schnitzler, Karoline Eichhorn, Robert Stadlober, Stefan Kurt, Swetlana Schönfeld oder Alexander Khuon.

 

Auch wenn wir Wolfgang Leonhards Enthüllungsbuch von 1955 „Die Revolution entlässt ihre Kinder“ kennen, bleibt es gerade jetzt notwendig, so wie Bernd Böhlich durch die ergreifenden Schilderung konkreter Schicksale, die für tausende stehen, an die entsetzliche Last unserer Geschichte zu erinnern. Und der schwierigen Wahrheit zu dienen; wie auch der Gerechtigkeit – den Opfern ein waches Gedenken.

 

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2. Erlöserkirche: - Hermann Beil liest Thomas Bernhard

Hermann Beil © Reinhard Werner
Hermann Beil © Reinhard Werner

Hermann Beil war jahrzehntelang inspirierender Kopf für Claus Peymann, dem er als Dramaturg zuletzt in Wien (Burgtheater) und Berlin (Berliner Ensemble) zur Seite stand – wobei es auch immer wieder um den österreichischen Dramatiker und Dichter Thomas Bernhard ging, für dessen Durchsetzung und schließlich sensationellen Erfolge auf dem Theater das Gespann Peymann-Beil wesentliches geleistet hat.

 

Seit Jahren ist Beil mit der Lesung von Bernhards 1982 erschienenem autobiographischen Buch „Wittgensteins Neffe. Eine Freundschaft“ unterwegs – es gab mehr als 300 Auftritte zwischen Wien, Hamburg, Paris, Prag, Zürich, Bozen, Berlin. Und nun in Berlin in der Lichtenberger Erlöserkirche am 19. September, 20 Uhr. Eintritt frei, eine Spende ist willkommen.

(Kirchsaal Erlöserkirche, Nöldnerstraße 43, 10317 Berlin. Zwischen den S-Bahnstationen Rummelsburg und Nöldnerplatz.)

 

Hermann Beil über das so eindringliche Dokument der ungewöhnlichen Freudschaft Bernhards (1931-1989) mit dem Exzentriker Paul Wittgenstein (1907-1979), dem Neffen des Philosophen Ludwig Wittgenstein (1889-1951): Das Buch sei gleichermaßen eine Studie, ein Bericht, eine Erzählung, eine groteske Tirade und eine bohrende Erinnerung über Höhen und Tiefen dieser Freundschaft. Ein Buch voll bitteren Gelächters und voll von melancholischem Schmerz. In einer rhythmisch hämmernden, vorwärtstreibenden Sprache notiere Bernhard die ganze Verrücktheit dieser Freundschaft, die existenzerrettend und zugleich gefährdend war. Die Geschichte dieser Freundschaft erreiche eine verzweifelte Intensität, die für den Hörer oder Leser unabweisbar sei und ein großartiges Porträt von Thomas Bernhard schaffe.

 

Anmerkung

„Im Grunde kam ich nur durch einen Notfall zu dieser schönen Leserei“, sagt Hermann Beil. „Für ein Symposium der Österreichischen Nationalbibliothek 1999 half ich bei der Programmgestaltung; es sollten auch Schauspieler für Lesungen engagiert werden. Für „Wittgensteins Neffe“ schlug ich Ulrich Matthes vor, der dann aber drei Tage vorm Auftritt absagte. Ich suchte nach Ersatz, doch alle Burgschauspieler zeigten mir einen Vogel. So bot ich den hilfesuchenden Veranstaltern an, es halt selbst zu versuchen und paukte drei Tage lang den Text. Irgendwie war meine Lesung von der Wirkung, dass ich unmittelbar danach eine Einladung ins Musil-Haus nach Klagenfurt bekam. Das wiederum machte Peymann hellhörig. Er wollte unbedingt, dass ich ‚Wittgensteins Neffe‘ im BE lese. Damit fing dann alles richtig an, auch mit den Reisen. Oder auch der Eintrag ins Tagebuch ‘Letzte Einkehr 2001-2009‘ von Imre Kertéz, der oft in meine Lesungen kam, war er doch ein absoluter Bernhard-Kenner. Auf seine Anregung hin nahm ich noch zwei Passagen in meine Lesefassung auf, und alles wurde um eine Viertelstunde länger – insgesamt sind es nun 90 Minuten.“

 

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3. Tanzmoderne I: - Was der Körper erinnert

Fase, Four Movements to the Music of Steve Reich, 1982. Eine Choreografie von Anne Teresa De Keersmaeker © Jean Luc Tanghe
Fase, Four Movements to the Music of Steve Reich, 1982. Eine Choreografie von Anne Teresa De Keersmaeker © Jean Luc Tanghe

Eine neue Kunstform entstand um 1900: Der moderne zeitgenössische Tanz. Er prägte – wie der Film – das 20. Jahrhundert. Eine äußerst informative, in ihrer Art bislang singulären Ausstellung der Akademie der Künste beleuchtet diese Bewegungskunst mit Archivdokumenten (Requisiten, Aufschreibesysteme, Theaterzettel, Werbung, Drucksachen, Briefe), mit zahlreichen Fotos und sensationell vielen Filmausschnitten. Motto: „Was der Körper erinnert. Zur Aktualität des Tanzerbes“.

 

Ausgangspunkt für die großartige Ausstellungsinstallation sind die erstmals zusammen gefügten Objekte aus den deutschen Tanzarchiven in Köln, Leipzig, Bremen und Berlin, die in exemplarischer Form die revolutionäre Geschichte des Bühnentanzes in Deutschland vom Jahrhundertbeginn bis in die 1980er Jahre erzählen – die Befreiung von Geschlechterrollen und Körperbildern, die utopischen Aufbrüche sowie politischen Vereinnahmungen. Sie geben zugleich mögliche Antworten auf die zentrale Frage, wie eine so körperbasierte und aufführungsgebundene Kunstform wie der zeitgenössische Tanz als kulturelles Gedächtnis, als materielles Erbe unserer Kultur zu erhalten und zu erinnern ist.

 

Begleitet wird die Schau mit Beispielen (mehr als hundert fotografisch-filmische Dokumente) internationaler zeitgenössischer Tanzproduktionen, die sich ja alle mit dem Erbe der Altvorderen wie Cunningham, Hijikata, Gert, Berber, Bohner, Wigman, Weidt, Hoyer oder Palucca auseinandersetzen.

(noch bis zum 21. September, AdK Hanseatenweg)

 

Passend zur Ausstellung die soeben bei Henschel erschienene Monografie von Ralf Stabel über Gret Palucca, eine der Klassikerinnen der Tanzmoderne:

 

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4. Tanzmoderne II: - Palucca Genie, Heldin, Tyrannin?

Gret Palucca © Deutsche Fotothek
Gret Palucca © Deutsche Fotothek

Als absolut abstrakt, als durchsichtige, zugleich kraftvolle, reinste Form sachinhaltsloser Bewegung mit vollendeter, ja ans Wunderbare grenzender Technik – derart hingerissen feierte die zeitgenössische Kritik den Tanz der Avantgardistin Gret Palucca. Sie vermittle strahlendsten Herzens mit zartestem Charme und vor allem mit enormer, gezielt eingesetzter Sprungkraft räumlich einzigartig gestaltete Musikerlebnisse. Sie sei die stärkste tänzerische Persönlichkeit ihrer Zeit – der Welt bedeutendste Tänzerin. Was für ein beispielloses Rühmen der internationalen Kritik!

 

Bis heute gilt diese Künstlerin – eine der innovativsten, streitbarsten des 20. Jahrhunderts ‑ als Ikone des modernen Tanzes. Für ihn fand sie, in strikter Abgrenzung zum klassischen Ballett mit seinem tradierten Formenkanon, den programmatischen Begriff „Neuer Künstlerischer Tanz“. Palucca empfand „NKT“, so das berühmte (für manche berüchtigte) Kürzel, als ihr Alleinstellungsmerkmal sowie als Signum ihrer hingebungsvollen pädagogischen Arbeit; Erfindung und Erziehung fügte sich da stets zusammen. Zunächst im privaten Dresdner Schulbetrieb und später, nach Gründung der DDR, im vom neuen Staat geförderten, schließlich gänzlich finanzierten, 1955 eigens großzügig neu gebauten Institut: „Palucca Schule Dresden“, Basteiplatz Nr. 1.

 

Als total aufs Praktische orientierte Pädagogin, die aus ihrer Arbeit nie ein Dogma machte, auch deshalb keine „Theorie“ hinterließ, erziehe sie Menschen durch Tanz, schrieb ihre berühmteste Schülerin Ruth Berghaus. „Mit unanfechtbarer Autorität und ihren Maximen Disziplin, Konzentration, Präzision, Intensität und Phantasie. Wer durch ihre Schule gegangen ist, habe es nicht leicht gehabt, doch sicher mehr gelacht und mehr geweint als manch anderer.“

 

Da ergibt sich die Frage: Wer war diese Frau mit ihrer absolut gesetzten, radikal das freiheitliche Ich herausfordernden „Privatpädagogik“ („kreieren, nicht variieren, nachmachen oder gar klassischen Tanz imitieren“) inmitten eines politisch-pädagogisch krass entgegengesetzten Systems? War sie Genie, Heldin, Tyrannin?

 

Der studierte Tanzwissenschaftler und Choreograph Ralf Stabel, einst Lehrer an der „Palucca Schule“, Professor für Tanzdramaturgie und Tanzwissenschaft, Tanzkritiker und heute Leiter der Staatlichen Ballettschule Berlin (die Palucca letztlich als feindliche Konkurrenz fast schon missachtete), Stabel geht besagter Frage nach: In seiner im Geist der Hochachtung und zugleich Distanz verfassten Monografie „Palucca. Ihr Leben, ihr Tanz“ (Henschel Verlag 2019, 12 Euro). Der Leser kommt zu dem Schluss: Palucca war Genie, Heldin, Tyrannin zugleich.

 

Eine stark ambivalente Persönlichkeit also, was sonst. Zur plausiblen Begründung folgen sachliche Erörterungen: Inwieweit das von ihr einzig zugelassene öffentliche Bild der Wirklichkeit entspricht (nicht ganz); was hat sie permanent verschwiegen (politische Überzeugungen) und warum (ihrer herausgehobenen Position, ihrer „NKT-Schule“ wegen, die es zu bewahren galt); mit wem traf sie zusammen, mit wem hat sie ihr Leben geteilt und wie hat sie es geschafft, allen Anfeindungen zum Trotz letztlich immer „ganz oben“ zu bleiben (letztlich mit einem pragmatischen Maß Opportunismus). Bei aller menschlichen Zugewandtheit blieb sie introvertiert, begriff sich als Einzelkämpferin mit dem Weltruhm als Unterpfand.

 

Ralf Stabel beschreibt das streckenweise sehr schwierige Behaupten ihrer Autorität als Künstlerin und Chefin nüchtern und dennoch höchst packend, also anschaulich und ‑ so darf man behaupten ‑ bei aller Wissenschaftlichkeit unterhaltsam. So entstand auf 190 Druckseiten (dazu zahlreiche Abbildungen und das ausführliche Quellenverzeichnis) ein aufklärerisches Stück über DDR-Tanz- und Kulturgeschichte und darüber hinaus ein Blick auf die einschlägige Szene über neun Jahrzehnte hinweg.

 

Margarethe Paluka (1902-1993; seit 1921 Gret Palucca), entstammt jüdisch-bürgerlichen Verhältnissen, war Schülerin von Mary Wigman, eröffnete 1925 ihre Schule in Dresden (seit 1931 Zweigstelle in Berlin), war 1924-1930 verheiratet mit dem Industriellen Friedrich Bienert, dadurch Kontakte zum Bauhaus; später lebt sie in einer Frauen-Beziehung. 1924 Beginn der Solokarriere, 1939 Unterrichtsverbot aufgrund der NS-Rassengesetze. 1945 Wiedereröffnung des Dresdner Instituts, Lehrtätigkeit, Bühnenauftritte später nur noch wenige. Doch da ist sie ja bereits Mitte vierzig ‑ und liefert dennoch, gelegentlich, ihre sagenhaften, faszinierend raumgreifenden Sprünge.

 

Mit dieser Wiedereröffnung, einem seinerzeit durchaus gefeierten Ereignis, begannen zunehmend Paluccas Schwierigkeiten: Einerseits wollte sich die Kulturbürokratie mit dem Weltstar schmücken, anderseits galt die antiillustrative, auf die innere, die seelische Freiheit zielende Kunst als bürgerlich-individualistisch, westlich-dekadent, ja mystisch – als formalistisch. Damals das allerschlimmste Verdikt. Auch die vermeintlich unwissenschaftliche, allein aufs Freisetzen improvisatorischer Fantasie gerichtete Pädagogik passte nicht zur sozialistisch gängelnden Persönlichkeitsentwicklung. Palucca erging es ähnlich wie Brecht: Nicht wirklich gewollt, aber als internationales Aushängeschild sehr gebraucht. Ihr von oben (Johannes R. Becher) generös mit Hintergedanken spendierter „sozialistischer“ Neubau galt unter der Hand der Funktionäre als „Privatschule mit gesellschaftlicher Beteiligung“ – eigentlich ein Unding.

 

Also will die Kulturbürokratie (die sächsische, vor allem aber die Ostberliner) unbedingt mitregieren. Palucca bockt, droht mit Abgang in den Westen, bekommt Auszeichnungen, bleibt, laviert ‑ wie auch die Kulturpolitik laviert. Sie bekommt linientreue Direktoren, intrigiert gegen diese zuweilen bis hin zu deren Absetzung, bedient sich prominenter Unterstützer. Das DDR-Übliche: Zuckerbrot und Peitsche unter permanent heimlicher Stasi-Aufsicht. Immer wieder steht Paluccas pädagogische Weiterarbeit in der Kritik, sogar gefährlich auf der Kippe. Das alles war in derart kompakter Zusammenschau bisher noch nicht zu lesen. Schließlich folgten trotz allem offizielle Anerkennungen (Professorentitel, Ehrenbürgerschaft Dresdens). Ruhmreiche Verklärung angesichts ihres fortschreitenden Alters aber auch gewisser vorsichtiger kulturpolitischer Liberalisierungstendenzen, der zaghaften Neubewertung der Moderne allgemein.

 

Doch Palucca entzieht sich stur jedweder öffentlich-feierlicher Ehrerbietung. Dennoch erhält sie 1981 den Nationalpreis Erster Klasse, den Preis Zweiter Klasse hatte sie 1960 harsch abgelehnt. Dessen ungeachtet bleibt es beim kleinlichen Hickhack zwischen ausgreifender staatlicher Vereinnahmung und Paluccas Beharren auf Eigenständigkeit, die freilich aus Altersgründen zunehmend schwindet. In der Öffentlichkeit schweigt die Umstrittene dazu ‑ selbst nach 1990, nach Beendigung ihrer Lehrtätigkeit. Wie sie übrigens auch ihr Privates nahezu völlig geheim hält.

 

Gegenwärtig ist ihre inzwischen aufwändig ausgestattete „Firma“ die einzige eigenständige „Tanzhochschule“ Deutschlands mit „NKT“ als bleibendem Fach, aber eben keine „Balletthochschule“ – Gret Paluccas Triumph über den Tod hinaus. Auf eigenen Wunsch fand sie 1993 ein bescheidenes, von ihr selbst bestimmtes, im Voraus bezahltes Grab auf dem Friedhof der von ihr so geliebten Insel Hiddensee.

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