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Kulturvolk Magazin

Museumsführungen

Stadtrundgänge

Cassirer und der Durchbruch des Impressionismus

Führung in der Alten Nationalgalerie

am 10. Juni 2026 um 15.15 Uhr

Mit einer außergewöhnlich dichten und kontinuierlichen Ausstellungstätigkeit förderte der in Berlin ansässige Galerist Paul Cassirer maßgeblich die Verbreitung des französischen Impressionismus in Deutschland. Künstler wie Edgar Degas, Paul Cézanne, Édouard Manet, Claude Monet, Auguste Renoir und Vincent van Gogh erlangten durch ihn erstmals größere Aufmerksamkeit im deutschsprachigen Raum.

Cassirer beschränkte sein Engagement nicht allein auf die Vermittlung französischer Kunst. Er setzte sich ebenso für den deutschen Impressionismus ein und unterstützte die Berliner Secession.

Die Ausstellung "Cassirer und der Durchbruch des Impressionismus" zeigt entlang von über 100 herausragenden Werken des Impressionismus und der klassischen Moderne das beeindruckende Engagement Paul Cassirers für die Kunst.

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Treffpunkt an der rechten Seite der Alten Nationalgalerie (Gruppeneingang)
Preis 26,00 € / 18,00 € erm. (Führung / Eintritt)

Anmeldung erbeten

Prenzlauer Berg

Stadtrundgang am 12. Juli 2026 um 11.00 Uhr

 

Nicht weit entfernt vom Senefelderplatz, der mit einem Denkmal an Alois Senefelder, den Erfinder der Lithografie, erinnert, liegt die Brauerei Königsstadt. Am Ende des 19. Jahrhunderts gehörte sie zu den führenden Brauereien der Hauptstadt. Heute ist die Anlage, immer noch eine beeindruckende Architektur aus dem 19. Jahrhundert, eine Genossenschaft mit unterschiedlichster Nutzung.

Ein Steigrohrturm mit dem dazugehörigen Tiefbehälter, ein Maschinenhaus und ein Wasserturm - die Bauten des unter Denkmalschutz stehenden Bauensembles Wasserturmplatz befinden sich teilweise auf dem 54 Meter hohen Windmühlenberg, von dem aus man einen guten Blick über den Kiez hat. Von hier aus sieht man auch die Synagoge in der Rykestraße - eine der schönsten und ursprünglichsten in Berlin. Die jüdische Gemeinde Berlins errichtete dort eine Synagoe, da durch den Zuzug vor allem osteuropäischer Juden im Nordosten Berlins ein weiteres Gotteshaus neben der Neuen Synagoge erforderlich wurde. Der Kollwitzplatz bildet das Herz des Kollwitzkiezes in Prenzlauer Berg. Das Gründerzeitviertel ist nach dem Kollwitzplatz benannt, der seinen Namen wiederum der Malerin, Grafikerin und Bildhauerin Käthe Kollwitz zu verdanken hat, die hier fast bis an ihr Lebensende wohnte.

Am Jüdischen Friedhof an der Schönhauser Allee vorbei kommen wir noch zum Pfefferberg. Das ursprünglich als Brauerei genutzte Areal blickt auf eine mehr als 180-jährige, wechselvolle Geschichte als Industriestandort zurück. Ende der 1980er Jahre wurde das leerstehende und verfallene Gelände von Bewohner*innen des umliegenden Kiezes, darunter auch viele Künstler*innen, neu zum Leben erweckt.

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Leitung Susanne Storm und Heiner Wörmann
Treffpunkt am Senefelderplatz (Denkmal von Alfred Senefelder)
Preis 20,00 € (inkl. Informationsmaterial)

Neue Frau, Neues Sehen
Die Bauhaus-Fotografinnen

Führung im Museum für Fotografie 

am 23. Juni 2026 um 16.00 Uhr 

Herausragende Fotografinnen gibt es seit der Erfindung der Fotografie im frühen 19. Jahrhundert. Viele von ihnen waren Pionierinnen auf diesem Gebiet. Sie experimentierten mit fotografischen und gestalterischen Techniken und loteten die Grenzen des neuen Mediums aus. So auch die Fotografinnen des Bauhauses. Sie beobachteten ihre Umgebung durch die Kameralinse und hielten dabei zahlreiche Motive in zum Teil neuen und ungewohnten Perspektiven fest. Das Spektrum ihres künstlerischen Schaffens reicht dabei von der gegenständlichen Porträt- und Architekturfotografie bis hin zur abstrakten experimentellen Fotografie.

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Treffpunkt im Foyer des Museums
Preis 22,00 € / 16,00 € erm. (Führung / Eintritt)

Von allen Seiten: Der Osthafen

Stadtrundgang am 23. August 2026 um 11.00 Uhr

 

Ursprünglich ein Stadttor, ist das Schlesische Tor heute ein Verkehrsknotenpunkt und Ausgehviertel. Der U-Bahnhof Schlesisches Tor lag nach 1961 am Rande von West-Berlin und war somit auch Endstation der damaligen Linie 1.

Bereits seit 1955 konnten nur Fußgänger/innen die Oberbaumbrücke nutzen - heute gibt es kaum einen Film, der in Berlin spielt, der nicht einen Blick auf die Oberbaumbrücke bietet.

Uns bietet die Brücke einen beeindruckenden Blick auf den ehemaligen Osthafen. Die Spree war eine zentrale Transportader und der Hafen wurde Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut, um Fabriken zu versorgen, Güter effizient umzuschlagen und den Bahn- und Wassertransport zu verbinden. Hier spiegeln sich der Aufstieg Berlins zur Industriemetropole, aber ebenso die Deindustrialisierung wider. Wie viele ehemalige Industrieareale wurde auch der Osthafen nach der Wende neuen Nutzungen zugeführt.

Auf unserem Spaziergang an der Spree sehen wir eine spannende Mischung aus historischer und neuer Architektur. Über die Elsenbrücke geht es auf der anderen Seite zurück zum Schlesischen Tor, vorbei an den Treptowern, der Arena (ehemalige Omnibushalle der Berliner Verkehrsbetriebe), einem alten Wachturm aus Mauerzeiten und den Schellack-Höfen. Hier residierte vor über 100 Jahren die Schallplattenfabrik des Erfinders Carl Lindström, der tausende von Musikproduktionen herausbrachte.

Im September wollen wir als Ergänzung eine Führung im Westhafen anbieten.

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Leitung Susanne Storm und Heiner Wörmann

Treffpunkt am U-Bhf. Schlesisches Tor / Ecke Schlesische Straße

Preis 20,00 € (inkl. Informationsmaterial)

Berlin Global

Führung im Humboldt Forum

am 5. August 2026 um 16.00 Uhr

 

Gestern, heute, morgen: Vieles, was in Berlin passiert, hat Einfluss auf die Welt. Und vieles, was in der Welt passiert, wirkt auf Berlin. BERLIN GLOBAL zeigt, wie die Stadt und ihre Menschen mit der Welt verbunden sind. Im Humboldt Forum wird Berlin als Teil einer vielfältig vernetzten Welt gezeigt. Die Ausstellung erzählt, wie die Stadt, ihre Menschen und von ihr ausgehende Geschehnisse die Welt verändert haben, und wie zugleich globale Ereignisse auf Berlin wirken – damals wie heute.

Es ist ein zeitgemäßer Blick auf die Stadt und ihre weltweiten Verbindungen. Die einzelnen Themenräume der Ausstellung erzählen von Revolution, Freiraum, Grenzen, Vergnügen, Krieg, Mode und Verflechtung. Aspekte, die sich auch in anderen Metropolen finden lassen, doch in dieser Kombination exemplarisch für die Stadt Berlin sind.

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Treffpunkt im Foyer des Humboldt Forums

Preis 24,00 € (Führung / Eintritt)

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