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Museumsführungen

Wanderlust. Von Caspar David Friedrich bis Auguste Renoir

Führung in der Alten Nationalgalerie am 17. Mai 2018 um 17.00 Uhr


Wer heute an das Wandern als Motiv in der Malerei denkt, der hat Caspar David Friedrichs Gemälde „Wanderer über dem Nebelmeer“ vor Augen. Diese Leihgabe aus der Hamburger Kunsthalle bildet den Ausgangspunkt für diese Sonderausstellung, die diesem für die Kunst zentralen Thema durch das gesamte 19. Jahrhundert bis hin zu Hodler und Gauguin nachspürt.

Mit Rousseaus Parole „Zurück zur Natur!“ und Goethes Sturm und Drang-Dichtung wird das Wandern um 1800 zum Ausdruck eines modernen Lebensgefühls. Angesichts der rasanten gesellschaftlichen Umbrüche seit der Französischen Revolution entwickelt sich in einer Gegenbewegung eine neue Form der entschleunigten Selbst- und Welterkenntnis.

Die in der Ausstellung präsentierten Werke von Meistern wie Caspar David Friedrich, Carl Blechen, Karl Friedrich Schinkel über Gustave Courbet bis hin zu Auguste Renoir und Paul Gauguin verdeutlichen, wie fruchtbar das Motiv des Wanderns für die Kunst des gesamten 19. Jahrhunderts war.
22,00 | 16,00 € erm.  (Führung und Eintritt)

 

 

Berliner Realismus. Von Käthe Kollwitz bis Otto Dix

Führung im Bröhan-Museum am 29. Mai 2018 um 16.00 Uhr

 

Die Ausstellung spannt einen zeitlichen Bogen von den 1890er bis zu den 1930er Jahren und stellt die sozialkritische Ausrichtung innerhalb der Berliner Kunst in diesem Zeitraum heraus. Als erste Secession in Deutschland widmet sich die Berliner Secession mit Künstlern wie Heinrich Zille, Hans Baluschek und Käthe Kollwitz konsequent sozialkritischen Themen. Einen drastischen Einschnitt stellt der Erste Weltkrieg dar. Die zweite Generation von Künstlern, die in der Ausstellung gezeigt wird – darunter Otto Dix, George Grosz und Otto Nagel kritisiert in ihrem Werk ganz allgemein die gesellschaftlichen Missstände der Weimarer Republik. Neue Techniken wie die Collage werden angewendet, um – in Text und Bild – vor politischen Entwicklungen zu warnen. Die Schau versammelt fast 200 Gemälde, Grafiken und Fotografien, darunter zahlreiche nationale und internationale Leihgaben von bedeutenden Institutionen, Museen und privaten Sammlungen wie der Steinhardt Collection New York.
17,00  (Führung und Eintritt)

 

 

Irving Penn - Centennial

Führung im C|O Berlin (ehem. Amerika-Haus) am 5. Juni 2018 um 17.00 Uhr

 

Pablo Picasso, Marlene Dietrich und Alfred Hitchcock, Porträts von Ureinwohnern Neuguineas, abstrakte weibliche Akte, exquisite Stillleben, glamouröse Modeaufnahmen für die Vogue – Irving Penn (1917–2009) gilt als der einflussreichste Fotograf des 20. Jahrhunderts. In seiner Schaffenszeit von rund siebzig Jahren hat er einen höchst vielseitigen und unverwechselbaren Bildkosmos geschaffen. Als einzigartiger Meister der verschiedenen Gattungen gelang es ihm, zeitgenössische Fotografie und Kunst miteinander zu verweben. Ob Menschen oder unbelebte Dinge – Irving Penn wusste sie alle mit einem ganz anderen Blick neu zu sehen und zu etwas Besonderem zu machen.

Seine innovativen Fotografien leben von Klarheit, Eleganz, Perfektion und Schönheit. Mit seiner einmaligen Handschrift und streng reduzierten Ästhetik ist er bis heute stilprägend und hat unzählige Nachfolger inspiriert. Anlässlich seines 100. Geburtstages feiert C/O Berlin Irving Penn mit einer großen Retrospektive.

€ 18,00  (Führung und Eintritt)

 

 

Europa und das Meer

Führung im Deutschen Historischen Museum am 19. Juni 2018 um 16.00 Uhr

 

Geographisch gesehen ist Europa ein maritimer Kontinent. Gemessen an der Küstenlänge und Gesamtgröße hat keiner der fünf Erdteile mehr Berührungspunkte mit dem Meer. Dennoch scheint gerade den Mittel-und Osteuropäern das Meer häufig weit entfernt. Im Alltag vieler Nationen spielt es auf den ersten Blick nur für die Küstenbewohner oder als Urlaubsort eine Rolle. Wie grundlegend das Meer die Entwicklung Europas prägte und welche Rolle es bis in die Gegenwart hinein spielt, beleuchtet ab Juni 2018 die neue Sonderausstellung „Europa
und das Meer“. Die Ausstellung untersucht die Bedeutung des Meeres als Herrschafts- und Handelsraum der Europäer, als Brücke und Grenze, als Ressource und als Imaginations- und Erinnerungsort.s,.s
18,00  (Führung und Eintritt)