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Museumsführungen

China und Ägypten. Wiegen der Welt
Führung im Neuen Museum am 19. Oktober 2017 um 16.45 Uhr


Die Kulturen Ägyptens und Chinas zeichnen sich durch eine Jahrtausende lange Geschichte und Tradition aus. In dieser Ausstellung sind nun erstmals altägyptische und altchinesische Kunstschätze nebeneinander zu sehen, darunter viele Exponate aus dem „Reich der Mitte“, die noch nie in Europa zu sehen waren. Durch den direkten Vergleich der Hochkulturen wird dem Besucher vor Augen geführt, dass beide Gesellschaften die Entwicklung der Menschheitsgeschichte maßgeblich prägten. Trotz der großen Distanz entwickelten sich vergleichbare Strukturen, die uns heute noch vertraut sind.

Zeitlich reicht die Spanne der ausgestellten Werke von 4500 v. Chr. bis in die griechisch-römische Zeit. Es geht um Schrift, Herrschaftsformen, Götterkult, Totenkult und Alltag. In einigen Fällen finden sich überraschende Übereinstimmungen zwischen der chinesischen und ägyptischen Kunst und Kultur, bei anderen Beispielen bauen sich spannende Gegensätze auf.

24,00 € / 17,00 € erm. (Führung und Eintritt)

 

 

1917. Revolution. Russland und Europa
Führung im Deutschen Historischen Museum am 24. Oktober 2017 um 16.00 Uhr

Im Jahr 2017 jährt sich die Russische Revolution zum 100. Mal. Die revolutionären Ereignisse und der bis 1922 anhaltende Bürgerkrieg in Russland führten zu einem grundlegenden Systemwechsel, der das gesamte
20. Jahrhundert prägte.

Die Ausstellung im Deutschen Historischen Museum thematisiert die komplexen revolutionären Ereignisse in Russland und deren vielschichtige Folgen für Europa und geht der Frage nach, welche Reaktionen und Gegenreaktionen der politische und gesellschaftliche Umsturz in ausgewählten europäischen und auch außereuropäischen Staaten hervorgerufen hat. Anhand von Beispielen will die Ausstellung zudem den Blick für die Gegenwartsbezüge der Ereignisse von vor 100 Jahren öffnen und damit einen Beitrag zu Einordnung und Verständnis aktueller Konflikte leisten.

20,00 € (Führung und Eintritt)

 

 

Hinter der Maske. Künstler in der DDR

Führung im Museum Barberini am 24. November 2017 um 16.00 Uhr

In der DDR gab es eine offizielle Staatskunst; sie sollte politisch wirken. Diese ideologischen Verflechtungen wurden in den vergangenen Jahren in zahlreichen Ausstellungen untersucht. Wie aber reflektierten die Künstler im kritischen Blick nach innen ihr Selbstverständnis und ihr Verhältnis zur vorgeschriebenen staatstragenden Funktion? Die Ausstellung „Hinter der Maske. Künstler in der DDR“ widmet sich den Spielarten künstlerischer Selbstinszenierung in der DDR zwischen Rollenbild und Rückzug, verordnetem Kollektivismus und schöpferischer Individualität.

Mit dieser Ausstellung beginnt das Museum Barberini die Erforschung seiner Sammlung zur Kunst in der DDR, die in der Kunstgeschichte noch immer eine marginalisierte Position einnimmt.
20,00 € (Führung und Eintritt)