Führung im Kupferstichkabinett am 13. Oktober 2026 um 16 Uhr
Die Zeit zwischen 1580 und 1660 war geprägt durch fortwährende Auseinandersetzungen der europäischen Mächte einerseits und der religiösen Lager andererseits sowie durch die Entstehung eines weltumspannenden Handelsnetzes. In dieser krisenhaften Epoche entwickelte sich Antwerpen im späten 16. Jahrhundert zum wichtigsten europäischen Handelszentrum und zum Hotspot der Kunstproduktion.
Im Zentrum der Ausstellung, durch die uns Frau Britta Bode führt, stehen Werke der drei großen Protagonisten des Antwerpener Barock: hinreißende Zeichnungen von Peter Paul Rubens, kraftvoll-sinnliche Arbeiten von Jacob Jordaens und kühne Skizzen des Anton van Dyck.
Treffpunkt im Foyer vom Kulturforum
Preis 20,00 € | 16,00 € erm. (Führung / Eintritt)
Stadtrundgang am 18. Oktober 2026 um 11.00 Uhr
Vom U-Bhf. Podbielskiallee mit seinem zinnenartigen Stufengiebel und dem hohen Rundbogenportal kommen wir - und auch das gehört zu Berlin - an Feldern vorbei, die zum Albrecht Daniel Thaer-Institut für Agrar- und Gartenbauwissenschaften gehören.
Direkt daneben erfüllten sich drei Architekten der progressiven Architektenvereinigung "Der Ring": einen Wunsch: . Sie bauten ohne Investoren eine Versuchssiedlung, in der sie neue Bautechniken erprobten, mit Ein- und Mehrfamilienhäusern. Deren bekanntester Bewohner war sicher der Schauspieler und Regisseur Fritz Lang.
Ebenfalls in dieser Zeit wurde der Breitenbachplatz angelegt, leider dann in den 70er Jahren zum Teil im Sinne der autogerechten Stadt verändert. Dennoch kann man auch die alte Struktur noch erkennen.
Wir kommen am Lateinamerika Institut der FU vorbei und erreichen die "Künstlerkolonie Berlin", wo Künstler und Schriftsteller in den 20er Jahren angenehme, luftige Wohnungen mit allem Komfort gegen billige Miete“ finden sollten. Bauherrin war hier eine eigens von der Berufsgenossenschaft deutscher Bühnenangehöriger und dem Schutzverband deutscher Schriftsteller gegründete, gemeinnützige Heimstättengesellschaft, die ,,Künstlerkolonie". Das Zentrum des sogenannten Rheingauviertel ist der Rüdesheimer Platz. Der Schmuckplatz ist der Mittelpunkt der “Gartenterrassenstadt". Eine große Brunnenanlage mit Siegfried, einer Weinkönigin und Vater Rhein schmückt den Platz. 1905 plante Georg Haberland, dem wir auch im Bayerischen Viertel begegnet sind, die Platzanlage - beeinflusst vom englischen Landhausstil. Kleine Vorgärten, dekorative Fassaden und Giebel schmücken die Häuser.
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Leitung Susanne Storm und Heiner Wörmann
Treffpunkt: Ausgang des U-Bahnhofs Podbielskiallee
Preis 23,00 € (inkl. Informationsmaterial)
Susanne Storm, Reisen + Kultur
Tel. 0179 5929616