Rubens, Jordaen, van Dyck.
Führung im Kupferstichkabinett am 13. Oktober 2026 um 16 Uhr
Die Zeit zwischen 1580 und 1660 war geprägt durch fortwährende Auseinandersetzungen der europäischen Mächte einerseits und der religiösen Lager andererseits sowie durch die Entstehung eines weltumspannenden Handelsnetzes. In dieser krisenhaften Epoche entwickelte sich Antwerpen im späten 16. Jahrhundert zum wichtigsten europäischen Handelszentrum und zum Hotspot der Kunstproduktion.
Im Zentrum der Ausstellung, durch die uns Frau Britta Bode führt, stehen Werke der drei großen Protagonisten des Antwerpener Barock: hinreißende Zeichnungen von Peter Paul Rubens, kraftvoll-sinnliche Arbeiten von Jacob Jordaens und kühne Skizzen des Anton van Dyck.
Treffpunkt im Foyer vom Kulturforum
Preis 20,00 € | 16,00 € erm. (Führung / Eintritt)
Stadtrundgang am 23. August 2026 um 11.00 Uhr
Ursprünglich ein Stadttor, ist das Schlesische Tor heute ein Verkehrsknotenpunkt und Ausgehviertel. Der U-Bahnhof Schlesisches Tor lag nach 1961 am Rande von West-Berlin und war somit auch Endstation der damaligen Linie 1.
Bereits seit 1955 konnten nur Fußgänger/innen die Oberbaumbrücke nutzen - heute gibt es kaum einen Film, der in Berlin spielt, der nicht einen Blick auf die Oberbaumbrücke bietet.
Uns bietet die Brücke einen beeindruckenden Blick auf den ehemaligen Osthafen. Die Spree war eine zentrale Transportader und der Hafen wurde Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut, um Fabriken zu versorgen, Güter effizient umzuschlagen und den Bahn- und Wassertransport zu verbinden. Hier spiegeln sich der Aufstieg Berlins zur Industriemetropole, aber ebenso die Deindustrialisierung wider. Wie viele ehemalige Industrieareale wurde auch der Osthafen nach der Wende neuen Nutzungen zugeführt.
Auf unserem Spaziergang an der Spree sehen wir eine spannende Mischung aus historischer und neuer Architektur. Über die Elsenbrücke geht es auf der anderen Seite zurück zum Schlesischen Tor, vorbei an den Treptowern, der Arena (ehemalige Omnibushalle der Berliner Verkehrsbetriebe), einem alten Wachturm aus Mauerzeiten und den Schellack-Höfen. Hier residierte vor über 100 Jahren die Schallplattenfabrik des Erfinders Carl Lindström, der tausende von Musikproduktionen herausbrachte.
Im September wollen wir als Ergänzung eine Führung im Westhafen anbieten.
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Leitung Susanne Storm und Heiner Wörmann
Treffpunkt am U-Bhf. Schlesisches Tor / Ecke Schlesische Straße
Preis 20,00 € (inkl. Informationsmaterial)
Susanne Storm, Reisen + Kultur
Tel. 0179 5929616