Führung in der Neuen Nationalgalerie am 8. Dezember 2026 um 16.00 Uhr
Mit „NIGHT“ präsentiert die Neue Nationalgalerie die erste große Einzelausstellung des italienischen Künstlers Maurizio Cattelan in Deutschland. Die Ausstellung findet im Rahmen des Preis der Nationalgalerie 2026 statt, für den Maurizio Cattelan von einer
internationalen Jury ausgewählt wurde. Sie vereint wichtige historische Werke Cattelans und neue Arbeiten.
Die Ausstellung präsentiert Schlüsselwerke wie „Him“ (2001), „Novecento“ (1997), „La Rivoluzione Siamo Noi“ (2000) und das von Günter Grass’ „Die Blechtrommel“ inspirierte „Untitled“ (2003) mit neuen Arbeiten. Gemeinsam verhandeln sie zentrale Motive
in Cattelans Schaffen: die fragile Grenze zwischen Unschuld und Gewalt, die Konstruktion von Identität sowie die fortwährende Präsenz historischer Erinnerung.
Im Mittelpunkt der Ausstellung steht eine eigens für die Neue Nationalgalerie entwickelte ortsspezifische Installation. Mit dieser neuen Auftragsarbeit greift Cattelan behutsam in die räumliche Ordnung des Hauses ein, verändert so die Art und Weise, wie das
Gebäude genutzt und erlebt wird, und eröffnet neue Formen der Begegnung. Vertraute Ausstellungsformen treten zugunsten einer Präsentation zurück, die von Aufmerksamkeit, Reflexion und gemeinsamer Erfahrung geprägt ist. Dadurch verschieben sich die Beziehungen zwischen Werk, Publikum und Architektur.
Treffpunkt: Im Foyer des Museums
Preis: 26,00 / 18,00 € erm. (Führung und Eintritt)
Anfang 2027 geht es weiter!
Führung in der James-Simon-Galerie am 6. Januar 2027 um 15.15 Uhr (neuer Termin aufgrund der großen Nachfrage)
2027 jährt sich der Tod Dschingis Khans zum 800. Mal. Aus diesem Anlass präsentiert das Museum für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin gemeinsam mit seinen mongolischen Partnern in der James-Simon-Galerie die großangelegte Sonderausstellung „Dschingis Khan und die Welt der Mongolen“. Sie erzählt die Geschichte des mongolischen Weltreichs anhand bedeutender archäologischer Funde aus der Mongolei und Europa. Die meisten der gezeigten mongolischen Objekte sind erstmals außerhalb des Landes zu sehen. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen neue Erkenntnisse aus mongolisch-deutschen Forschungen und ein differenzierter Blick auf ein Reich, das Eurasien politisch, wirtschaftlich und kulturell nachhaltig prägte.
Treffpunkt im Foyer der James-Simon-Galerie
Preis 26,00 € / 18,00 € erm. (Führung / Eintritt)
Susanne Storm, Reisen + Kultur
Tel. 0179 5929616