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wandern und kultur

Die nächste Veranstaltung:

 

Beratung des Programms für 2019 am Montag, 13. Januar 2020 um 18.00 Uhr im Veranstaltungsraum von Kulturvolk | Freie Volksbühne Berlin e. V. in der Ruhrstraße 6, 10709 Berlin.

 

Wie in jedem Jahr stellt das engageierte Vorbereitungsteam des Arbeitskreises "Wandern und Kultur" die Planungen für das nächste Jahr vor. Gemeinsam werden die Vorschläge der Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung Berlins beraten. Der Arbeitskreis freut sich über regen Zuspruch zu diesem Termin und zahlreiche Teilnehmer bei den geplanten Touren.

 

Allgemeine Informationen zu den Veranstaltungen:

Die Teilnahme an allen Veranstaltungen geschieht auf eigene Gefahr, denn die Gruppe ist nicht Reiseleitung im Sinne des Reiserechts. Für alle Veranstaltungen ist eine telefonische Voranmeldung bei der jeweils für die Organisation zuständigen Person erforderlich. Die dafür geltenden Termine und Kosten werden rechtzeitig im Magazin „Kulturvolk“ und hier auf der Website bekannt gegeben. Die Stornierung von Voranmeldungen ist im Allgemeinen bis sieben Tage vor der Veranstaltung möglich. Nach diesem Termin werden ggf. die durch den Organisator verauslagten Kosten zurückgefordert.

 

Hinweis für die Teilnehmer, die nicht im Besitz eines Fahrausweises für das VBB-Gesamtnetz sind: Die im Plan vorgesehenen Fahrten ins Umland erfolgen wie bisher grundsätzlich mit Brandenburg-Berlin-Tickets für jeweils fünf Personen. Sollte in Einzelfällen die Abfahrtszeit vom Treffpunkt vor 09.00 Uhr erforderlich sein, ist für die Anfahrt zum Treffpunkt ein Fahrausweis ABC erforderlich.

 

Für Voranmeldungen und Stornierungen:

Herr Lompe: 030-416 68 55

Herr Raschke: 030-740 71 595

Herr Werner: 030-834 18 19

Herr Domke: 030-478 10 85

 

Erreichbarkeit der Organisatoren am Tag der Veranstaltung:

Herr Lompe: 0157-34884925

Herr Raschke: 0151-15512918

Herr Werner: 0151-56614256

Herr Domke: 0176-54049596

 

 

 

GEDANKEN ZUR 150. VERANSTALTUNG (15. August, 2019)

 

Seit über 60 Jahren Mitglied in der VOLKSBÜHNE

besuchte ich das Schiller, Schloßpark und die Tribüne.

Auch in andere Häuser fand ich mich ein –

zur Kartenziehung musste man recht pünktlich sein.

 

Dann mauerte man Berlin unversehens ein –

und nun nannte "FREI VOLKSBÜHNE" sich der Verein !

Auch ein eigenes Haus wurde dann gebaut,

es konnte nicht gehalten werden – es wurde uns geraubt !

 

Nach dem Mauerfall kam es einigen Mitgliedern in den Sinn:

"Wir laufen nicht nur zu den vielen Bühnen hin!

Wir bilden einen Arbeitskreis "Wandern und Kultur"

und gehen in die nun freie Umgebung und Natur !"

 

Ich dachte mir: "Das musst du dir auch anseh'n"

Meine 1. Tour: Schloßpark Glienicke – gleich hinter'm Wannsee.

Neugier und Reiselust waren damit entdeckt –

ich hatte nun auch Wanderblut geleckt !

 

Dann es gab ja sehr interessante neue Ziele –

die Ausflüge summierten sich – es wurden dann sehr viele !

Ausgwählt von Herrn Voigt, Osterode und Gerhard Lehmann –

später schloss sich dann auch Herr Lompe an.

Die Hauptarbeit stemmten die Herren nicht nur allein,

gelegentlich stellten sich später auch einige Damen mit ein.

 

Hatte ich dienstfrei, so lief ich gerne mit,

denn zur Mittagszeit wurde ja eingekehrt – man aß mit Wander-Appetit!

In der Kaffeepause danach gab's oft leckere Torte –

auch von Landbäckereien, meist allerfeinste Sorte !

 

Wir besuchten den Friedrichstadtpalast, das Wuhletal und auch Marzan –

bald kündigte sich ein Jubiläum logischerweise an !

Schnell noch nach Sacrow, Babelsberg und – wenn ich micht recht erinnere –

die 50. Tour nach Jütebog führte – mit Kloster Zinna !

 

Mit dem Wanderwetter hatten wir sehr oft Glück,

doch manchmal tobte es wie verrückt !!!

In Bad Freienwalde regnete es nicht, es goß stundenlang in einem Stück –

wir erholten uns danach in einem Cafe der dortigen Klinik.

 

Auch in Cottbus – ein Unwetter bahnte sich an –

es fuhr auch nicht mehr die Straßenbahn !

Am HBF erklärte man lapidar dann uns:

Nach Berlin fährt keine Bahn mehr und auch kein Bus  !

 

Mit List und Tücke gelang es uns aber dann –

über FF/Oder kamen wir doch noch zu Hause an  !

Bald besichtigten wir die Lutherstadt Wittenberg

und besuchten in Marzan "Die Gärten der Welt".

 

Unser Arbeitskreis hatte Weitsicht und glückliche Auswahlhände,

bei der 75. Veranstaltung ging es zum Schöneberger Südgelande  !

In den verwilderten Bahnanlagen sahen erstaunt wir uns um –

nach dem Essen auch noch im "Insulaner Planetarium".

 

Wenn ich an die Fahrten zurück jetzt denk',

gab es hin und wieder auch 'mal Gezänk !

Eine Mitläuferin konnt' es meist gar nicht abwarten:

Als Erste wollte die "Arme" immer haben – nämlich die Rückfahrkarten !

 

Durch die vielen Ausflüge näherten wir uns – wer war da noch verwundert –

so langsam aber sicher der Jubiläumszahl 100 !

Auf dem Wachtelberg trafen viele von uns ein

und verkosteten dann den doch recht herben Wein !

 

Zum nächsten Jubiläum – nach Bad Belzig mussten wir zieh'n,

beim 125. gab es ein Orgelkonzert in der Kirche St. Martin.

Viele historische Orgeln gab es dort zu seh'n,

dann galt es eine Wanderung rund um's Bad noch zu besteh'n.

 

Kleinere Umwege gab es natürlich auch,

wir verirrten uns zuweilen, das verlängerte den Verlauf !

Manchmal haben wir mit allerletzter Kraft

doch noch die Rückkehr dann geschafft !

 

Zwischenfälle gab es leider immer wieder:

Viele Stürze, zerschmetterte Visagen und kaputte Glieder !

Vorne weg: Frau Lehmann – sie wollte ja immer mit dabei sein –

übersah eine Stufe in Prenzlau – stürzte und brach sich ein Gebein !

 

In Perleberg war's, da fuhr kein Zug – nicht einmal uns vor der Nase weg –

wir standen wartend lange, rührten uns nicht vom Fleck !

In Wittenberge musste man umsteigen mit zeitlichem Druck –

wir mussten sogar rennen zu unserem Anschlußzug !

 

Die Vorarbeiten des AK waren ja nicht klein –

es griffen die Herren Werner und Krüger dann mit ein.

Verstärkung gab es auch in jüngerer Zeit –

die Herren Raschke, Martin und Domke erklärten sich dazu bereit.

 

Heute sind wir nun hier in Templin zusammengekommen,

haben schon an der halben 150. mit teilgenommen.

Wir werden und wurden mit viel Einsatz zur Kultur und Natur geführt –

es ist an der Zeit, dass den Initiatoren einmal richtig wird applaudiert !!!

 

Wobei ich als Hauptsäule Herrn Lompe hervorheben muss !

Habe hoffentlich niemand vergessen, sonst gibt es noch Verdruß !

Auch ich bitte um Gnade und etwas Nachsicht –

passen meine Schilderungen manchmal chronologisch nicht !

 

Zum Schluss habe ich noch einen Wunsch an Jederfrau und Jedermann:

Dass die 200. ein jedes Mitglied in Gesundheit miterleben kann !

Wem das nicht gelingt, das wäre doch sehr betrüblich !

Es bedankt sich für's geduldige Zuhören

 

der Kleinkes Dietrich

 

Berlin, den 15. August 2019

 

 

 

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