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Tosca

Deutsche Oper Berlin

Foto  © Bettina Stöß
bis 24. Mär 2018
Deutsche Oper Berlin
Bismarckstr. 35
10627 Berlin

Giacomo Puccini

 

Der Polizeichef Scarpia, die Sängerin Floria Tosca und der Maler Cavaradossi beanspruchen Freiheit in jeder persönlichen Variante: als dynamisch-subjektiven Machtanspruch [Scarpia], als auf Veränderung zielendes rebellisches Ethos [Cavaradossi], als private, schlichte und zugleich grenzenlose Liebe [Tosca].

In einer Zeit epochaler Umwälzungen gewinnen solche Haltungen exemplarische Sinnfälligkeit. Je nachdem, wie wir uns und Puccini in dieser Zeit begreifen, bleibt „Tosca“ eine Schauerromanze oder gerät zum Menetekel des Themas „Freiheit“. Jedenfalls bezahlt jeder der konträren Partner diese Dreiecksgeschichte mit dem Tod. Ihr Sterben nimmt keine Erlösungsgloriole für sich in Anspruch, sondern ist bitter, entsetzlich, definitiv.

Götz Friedrichs 1987 vorgenommene Neueinstudierung von Boleslaw Barlogs geradliniger und auf szenische Konkretheit bedachter Inszenierung aus dem Jahr 1969 nimmt die Intentionen Puccinis beim Wort - die gegenseitige Bedingtheit von menschlicher Aufmerksamkeit und kulinarischem Vergnügen wird von der Musik inspiriert zum Ausgangspunkt auch der szenischen Interpretation.

 

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Besetzung
Inszenierung Boleslaw Barlog
1969
Musikalische Leitung John Fiore | Evan Rogister (08.02.2018)
Bühne und Kostüme Filippo Sanjust
Chöre Thomas Richter
Kinderchor Christian Lindhorst
Chor, Kinderchor und Orchester der Deutschen Oper Berlin

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