aus dem Englischen übersetzt von Barbara Christ
Uraufführung
Hope Foster ist erfolgreiche Immobilienmaklerin. Ihr Geschäft ist es, Menschen ein Zuhause und einen Ort der Geborgenheit zu vermitteln. Vor Jahren hat sie in einem unachtsamen Moment ihr Kind beim Spielen verloren. Seitdem ist ihr Leben überschattet von den tragischen Fügungen des Schicksals und der Frage nach Schuld.
Bei einer Wohnungsbesichtigung lernt sie das junge Paar Margaret und Will kennen. Mit Margaret freundet sie sich an, die bald schon die Weichen für ihr zukünftiges Leben anders stellt. Kurz darauf lernt sie Wills Vater kennen, einen ausrangierten Lateinlehrer, in dem Hope Halt und Trost findet. Auch sein Leben ist gezeichnet von Verlust. Hinzu kommen der Sicherheitsberater Jerry und die Nachbarin Donna. Allesamt Gestrandete und vom Leben geprägte Zeitgenossen, die zu einer Art Schicksalsgemeinschaft in unbehauster Zeit zusammenfinden.
Gibt es Hoffnung in Zeiten der großen Lebenskrisen? Gibt es ein Leben nach dem Schiffbruch? Und kann Tost Wunden heilen?
Noah Haidle, preisgekrönter Dramatiker und Drehbuchautor, dessen Werke am Broadway, in den USA und weltweit aufgeführt werden, hat ein großes Stück über das, was man Leben nennt entworfen: über Freundschaft, späte Liebe und tiefen Schmerz.
| Regie | Anna Bergmann |
| Bühne | Kathrin Frosch |
| Kostüme | Lane Schäfer |
| Musik | Hannes Gwisdek |
| Video | Sebastian Pircher |
| Licht | Cornelia Gloth |
| Dramaturgie | Daniel Richter |
| Mit | Corinna Harfouch Alexander Khuon Lenz Moretti Wiebke Mollenhauer Abak Safaei-Rad Frieder Langenberger |