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Rigoletto

Deutsche Oper Berlin

Foto  © Bettina Stoess
bis 17. Mai 2018
Deutsche Oper Berlin
Bismarckstr. 35
10627 Berlin

Giuseppe Verdi

 

„Bezogen auf den Theatereffekt erscheint mir der “Rigoletto„ als das beste Sujet, das ich bisher in Musik gesetzt habe (...). Dort gibt es Situationen von großer Kraft, Abwechslungsreichtum, Temperament, Pathos.“ (Verdi an Antonio Somma, 1853)

 

Mit der Beschreibung der Qualitäten seines 1851 uraufgeführten Melodramma nach Victor Hugos Erfolgsstück „Le roi s'amuse“ benennt Verdi zugleich die Herausforderungen, denen sich jede Produktion dieser Oper stellen muss: „Rigoletto“ ist ein Meisterwerk, dessen Reiz gerade in der Konfrontation psychologischer Charakterzeichnung mit den Unwahrscheinlichkeiten einer fantastischen Handlung liegt. Halb Tragödie, halb romantisches Schauermärchen ist die Geschichte. Ihr Titelheld, der bucklige Narr, trägt einerseits groteske Züge, ist aber zugleich ein Unterhaltungskünstler, der sein Publikum auf Gedeih und Verderb zum Lachen bringen muss. Seine Tochter Gilda dagegen scheint aus dem Stoff der Engel zu sein - und ist in ihrer bedingungslosen Liebe und Aufopferung dennoch zutiefst menschlich.

 

Diese Verschmelzung von Realem und Fantastischem macht den „Rigoletto“ zu einem Stoff für die großen Regisseure: Nachdem an der Deutschen Oper Berlin über zwanzig Jahre Hans Neuenfels' Erfolgsinszenierung zu sehen war, stellt sich jetzt Jan Bosse dieser Aufgabe. Der gefeierte Schauspielregisseur, der sich in den letzten Jahren auch dem Musiktheater zugewandt hat, legt damit nicht nur seinen ersten Verdi, sondern auch seine erste Berliner Opernarbeit vor.

 

 

Besetzung
Inszenierung Jan Bosse
2013
Musikalische Leitung Guillermo García Calvo
Bühne Stéphane Laimé
Kostüme Kathrin Plath
Chöre Jeremy Bines
Chor der Deutschen Oper Berlin
Orchester der Deutschen Oper Berlin

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