Zu Ostern wird die Volksbühne zum Ort eines großen Passionsspiels gegen die Karfreitagsdepression. Sophie Rois und das Ensemble der Volksbühne begeben sich auf den Kreuzweg des heiligen Franziskus und kämpfen an gegen Technofeudalismus und Privatisierungstheater. In zwei Sondervorstellungen erweitert sich die Pilgerschar um die Sing-Akademie zu Berlin, den Staats- und Domchor und die Kammersymphonie Berlin. Mit vereinten Kräften erklingen Auszüge aus Johann Sebastian Bachs Matthäuspassion, Mendelssohns Christus-Fragment und das furiose Oratorium „Tongues of Fire“ des griechischen Komponisten Jani Christou, der 2026 seinen 100. Geburtstag feiern würde. Die Gründung der Stadt Berlin geht zurück auf die missionarische Arbeit der Franziskanermönche, die 1210 mit der Gründung des Grauen Klosters zur Besiedelung dieser Sumpfgegend beigetragen haben. Vielleicht ist es an der Zeit, die Stadt noch einmal neu zu missionieren: Aus dem Geist der franziskanischen Allmende.
| Text | Regie | Christian Filips |
| Bühne | Kostüme | Daniela Zorrozua |
| Chorleitung | Kai-Uwe Jirka Friederike Stahmer |
| Musikalische Arrangements | Bo Wiget |
| Licht | Frank Novak |
| Dramaturgie | Sabine Zielke |
| Mit | Margarita Breitkreiz Inga Busch Kerstin Graßmann Christine Groß Sophie Rois Aminata Toscano Herren des Staats- und Domchor Berlin Fanny-Hensel-Chor der Sing-Akademie zu Berlin |
| MusikerInnen | Richard Koch Paul Lapp Wassim Mukdad Patrick Orlich Martin Ripper Sebastian Trimolt Julia Wacker Bo Wiget Susanne Zapf |