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My Fair Lady

Komische Oper Berlin

 © Iko Freese
bis 7. Jul 2018
Komische Oper Berlin
Behrenstr. 55-57
10117 Berlin

Frederick Loewe

 

Musical in zwei Akten (1956) nach Bernard Shaws Pygmalion und dem Film von Gabriel Pascal (1956), Buch und Liedtexte von Alan Jay Lerner

 

Professor Henry Higgins, Koryphäe in Sachen Phonetik und leidenschaftlicher Verfechter der reinen Sprache, schließt mit dem gleichgesinnten Oberst Pickering eine Wette: Anhand der jungen Blumenhändlerin Eliza Doolittle, die sich ausschließlich im derben Dialekt der Unterschicht Luft zu machen weiß, will Higgins beweisen, dass der brillante Schliff der Sprache Tür und Tor zu den höchsten Gesellschaftskreisen öffnet. Was Higgins auf dem Weg zum Erfolg jedoch vergisst: Eliza ist kein bloßes Versuchsobjekt, sondern ein Mensch - mit und ohne Akzent!

 

Der Verfasser der literarischen Vorlage von „My Fair Lady“, George Bernard Shaw, bezog sich in seiner beißenden Kritik an der rigiden englischen Klassengesellschaft des 19. Jahrhunderts auf den antiken Mythos des Bildhauers Pygmalion, der sich in eine von ihm selbst gemeißelte Traumfrau verliebt. Regisseur Andreas Homoki, Intendant der Oper Zürich, hat für die Welten, die eine Eliza Doolittle von der »besseren Gesellschaft« eines Professor Higgins trennen, große, poetische Bilder gefunden und setzt in seiner Inszenierung ganz auf die musikdramatischen Qualitäten dieses »perfekten Musicals«. Dass eine in Musik gesetzte Sprechübung - „Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen“ - bis heute auf der ganzen Welt als Evergreen gilt, sagt alles über die bezaubernde Kraft von Frederick Loewes unsterblich gewordenen Melodien.

Besetzung
Inszenierung Andreas Homoki
2015
Musikalische Leitung Peter Christian Feigel
Choreographie Arturo Gama
Bühnenbild Frank Philipp Schlößmann
Kostüme Mechthild Seipel
Dramaturgie Johanna Wall
Chöre David Cavelius
Licht Franck Evin

Pressestimmen

„Everybody’s Darling aber ist natürlich Katharine Mehrling, eine Granate als Gossengöre, zart und zerbrechlich wie weiland Audrey Hepburn in der Ballnacht, umflossen von schwarzem Glitzerstoff, die Einzige mit Mumm zwischen all den männlichen Würstchen im Finale.“ (Frederik Hanssen, 29.11.2015)

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