Andreas Dresen trifft Gregor Gysi. Als einer der prägenden deutschen Filmregisseure erzählt Dresen von gesellschaftlichen Realitäten, Umbrüchen und den leisen Zwischentönen des Alltags. Seine preisgekrönten Filme (z.B. „Halt auf freier Strecke“, „Gundermann“ oder „Rabiye Kurnaz vs. George W. Bush“) sind nah an den Menschen, sensibel beobachtet, authentisch und mit einem klaren Blick für soziale Brüche und Hoffnungen zugleich.
Im Gespräch begegnen sich mit Dresen und Gysi zwei Persönlichkeiten mit ostdeutscher Biografie und zwei Prominente, die Öffentlichkeit aus ganz unterschiedlichen Perspektiven kennen: Filmkunst und Politik, kulturelle Reflexion und parlamentarische Erfahrung. Wie beeinflusst Kunst den politischen Diskurs? Welche Rolle spielen Geschichten, Bilder und Emotionen für gesellschaftliches Verständnis? Und wo kann Kultur Räume öffnen, die politische Debatten allein kaum erreichen?
Freuen Sie sich auf Einblicke hinter die Kulissen von Film, Politik und Gesellschaft und auf ein Gespräch, das offen, nachdenklich und mit neuen Blickwinkeln auf unsere Gegenwart überrascht.
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