Buchpremiere
Malte ist 22, gewaltfrei erzogen, schlecht im Schwimmen, mittel im Leben und groß im Nicht-Wollen. Als die Wehrpflicht zurückkehrt, landet er in einer Kaserne, die sich wie ein schlecht belüfteter Witz anfühlt. Doch Malte will nicht kämpfen – nicht mit der Waffe, nicht mit dem Leben, nicht einmal mit dem Wecker. Zwischen Feldbett, Gedankensturm und
Erinnerungen an Frida, die gerade barfuß um die Welt reist, beginnt eine Reise ohne Richtung; durch Krefeld, Ängste, das große Ungefähre. Und dort wo Malte niemals hinreisen könnte, fährt Frida entlang. Viel Geld, jede Menge Zeit und trotzdem suchend.
Ein Roman über Widerstand ohne Waffen, Identität ohne Uniform und die leise Kraft des Dableibens.
| Mit | Stefan Tappert (Autor) Sabine Kühn (Lesung) |