Neuinszenierung nach dem Roman „Imperium“ von Christian Kracht
In seinem Roman „Imperium“ erzählt Christian Kracht die wahre Geschichte des Kokovoren und Nudisten August Engelhardt, der Anfang des 20. Jahrhunderts in die deutschen Südsee-Kolonien aufbricht. Ein junger Mann auf der Suche. Ein Ur-Romantiker. Er kauft die Insel Kabakon im damaligen Deutsch-Neuguinea, um Kokosnüsse anzubauen und sich von diesen zu ernähren. Und zwar ausschließlich. Der erste Extremveganer mit stark religiösem Motiv. Die Kokosnuss gilt ihm als das Ebenbild Gottes. Engelhardt hofft auf Nachahmung. Ein Sonnenorden wird entstehen. Er soll die Welt retten.
Die Inszenierung nimmt den Phantasten August Engelhardt ernst in seiner Sehnsucht. Das Unmögliche versuchen. Das tun, was keiner kann.
Ein Abenteuer? Ein hochironisches Märchen? Ein dummer August auf der Suche nach dem Paradies? Wer wird gewinnen? Die Kokosnuss oder die Moderne? Der Mensch oder der Planet?
| Regie | Thomas Rühmann |
| Mit | Julia Jäger Christian Schmidt Holger Daemgen David Schnell |
| Am Klavier | Wolfgang Torkler |