Lyrische Szenen in drei Akten
Libretto von Peter I. Tschaikowsky und Konstantin S. Schilowski nach dem gleichnamigen Roman in Versen von Alexandr S. Puschkin
Keine große Oper, sondern echte Gefühle! Ein Stoff, der Tschaikowsky „wirklich berührte“ - in der Tat eine der anrührendsten tragischen Liebesgeschichten, mit der Verzauberung der schwärmerischen Tatjana, der tief empfundenen Poesie Lenskis und dem überheblichen Leichtsinn Onegins, der all sein Glück verspielt.
Vier junge Menschen werden einander zum Schicksal. Als der Dichter Lenski seine Verlobte Olga besucht und einen geheimnisvollen Freund mit sich bringt, ist es um Olgas Schwester – die introvertierte Tatjana – geschehen. Mit dem Überschwang der ersten Liebe verfällt sie Jewgeni Onegin und schreibt dem Angebeteten einen bekennenden Liebesbrief … Doch hart weist der Tatjanas Gefühle von sich. Ein wütender Streit Onegins mit Lenski endet in der Katastrophe. Jahre später begegnet er erneut Tatjana – nun ist sie es, die Onegins plötzliches Liebesflehen nicht erhören will …
Mit „Jewgeni Onegin“ glückte Tschaikowsky der Durchbruch als Opernkomponist und zugleich ein einzigartiger Beitrag zum modernen Musiktheater, ein Panorama der Gefühle junger Menschen. Barrie Koskys Inszenierung der „lyrischen Szenen“ wartet mit einem opulenten Bühnenbild auf, das der Poesie der Figuren und ihrer Tragödie die Weite des natürlichen Raumes als Metapher unterlegt. „Jewgeni Onegin“ verführt mit unvergesslicher Musik und wirklich großen Lebensthemen: Was bedeuten Liebe, Entscheidung, Verantwortung und Schicksal?
Inszenierung | Barrie Kosky 2016 |
Musikalische Leitung | James Gaffigan |
Bühnenbild | Rebecca Ringst |
Kostüme | Klaus Bruns |
Dramaturgie | Simon Berger |
Chöre | David Cavelius |
Licht | Franck Evin |