Eine One-Man-Comedy-Revue auf zwei Quadratmetern, in der Puppenspiel, Tanz, Gesang und Klavierklänge auf harte Realität treffen.
Jarnoth erzählt – und spielt – sein Leben. Mitte dreißig, ohne Familie oder Besitz nur ein Puppenhaus, in dem er mit seinen Puppen lebt.
Statt Bestatter wurde er Künstler, und jetzt fällt ihm das Dach der Realität auf den Kopf. Zwischen billigen Hotels, teuren Lampen und fragwürdigen Dates kämpft er zwischen Kunst und Konto, Sehnsucht und Selbstzweifel.
Mit schonungslosem Humor und zarter Verzweiflung lässt Jarnoth sein Publikum tief in die schön ausgeleuchteten Abgründe der Selbstinszenierung blicken. Er erzählt von großen Gefühlen in kleinen Momenten, von der Angst zu scheitern und der Notwendigkeit, trotzdem weiterzuspielen weil das Leben selbst manchmal nichts anderes ist als eine Bühne.