Ein literarisch-musikalischer Abend für Mascha Kaléko
Anlässlich des 50. Todestages der großen deutsch-jüdischen Lyrikerin Mascha Kaléko entsteht ein Abend, der die feinsinnige Melancholie, den Humor und die sprachliche Präzision Kalékos neu zum Klingen bringt.
Mascha Kaléko (1907–1975) galt als Stimme einer ganzen Generation. In den Berliner Kaffeehäusern der 1930er Jahre wurde sie mit ihrem "Lyrischen Stenogrammheft“ schlagartig bekannt – ihre Gedichte spiegeln das Lebensgefühl der Großstadt, scharfsinnig und zart zugleich. Nach der Flucht vor den Nationalsozialisten lebte sie im Exil in New York und später in Jerusalem. Ihre Texte erzählen von Entwurzelung, Zugehörigkeit und der Suche nach Heimat – Themen, die heute aktueller scheinen denn je. „Wohin ich immer reise, ich fahr nach Nirgendland“, heisst es in einem ihrer Gedichte – eine Zeile, die dem Abend ihren Titel verleiht.
| Mit | Etta Scollo (Gesang) Susanne Paul (Cello) Tara Bouman (Klarinette); Eva Mattes (Lesung) |