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Don Giovanni

Deutsche Oper Berlin

 © Marcus Lieberenz
bis 29. Apr 2018
Deutsche Oper Berlin
Bismarckstr. 35
10627 Berlin

Wolfgang Amadeus Mozart

 

Ein schneidender Akkord eröffnet am 29. Oktober 1787 im Gräflich Nostizschen Nationaltheater in Prag unter der Leitung des Komponisten die Ouvertüre zu einem Dramma giocoso über den Todeslauf von Don Giovanni. In der Geschichte des Musiktheaters ist dieser Augenblick nachträglich mit dem Urknall zu vergleichen. Um sich in die Figur des zügellosen Wüstlings und Gotteslästerers versetzen zu können, musste sich Textdichter Lorenzo da Ponte immer wieder durch Flirts mit der Tochter seiner Wirtin in Stimmung bringen. Mozart selbst, im Jahr zuvor mit seinem „Figaro“ erfolgreich, komponiert für 1000 Gulden Gage unter großem Zeitdruck. Die Ouvertüre wird erst am Tag der Uraufführung um 7 Uhr abends fertig. Einen „Blitz“ sieht Soren Kierkegaard, der „aus dem Dunkel der Wetterwolke sich löst, unsteter als dieser und doch ebenso taktfest. Höre der Leidenschaft zügelloses Begehren, höre das Rauschen der Liebe, höre das Raunen der Versuchung, höre den Wirbel der Verführung, höre des Augenblicks Stille - höre, höre, höre Mozarts Don Juan!“

Besetzung
Inszenierung Roland Schwab
2010
Musikalische Leitung Ido Arad
Bühne Piero Vinciguerra
Kostüme Renée Listerdal
Dramaturgie Andreas K. W. Meyer | Miriam Konert
Chöre Thomas Richter
Choreographie Silke Sense
Chor der Deutschen Oper Berlin
Orchester der Deutschen Oper Berlin
Trailer
© Deutsche Oper Berlin

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