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Kulturvolk Magazin
Don Carlo © Bernd Uhlig
bis 26. Jun 2026

Don Carlo

Staatsoper Unter den Linden
Unter den Linden 7
10117 Berlin
Giuseppe Verdi

Bis zum Zerreißen steht die königliche Familie in Giuseppe Verdis „Don Carlo“ unter Druck, liebt doch der Sohn die junge Frau, die sein verwitweter Vater aus politischen Gründen heiratet. In diesem „Familiengemälde in einem fürstlichen Hauße“, wie Schiller sein Drama bezeichnete, das dem Libretto als Vorlage diente, gibt es keine Handlungen, die Privatsache sind. Die Staatsräson, verkörpert in der Gestalt des Großinquisitors, ist der Imperativ, dem sich auch die Mitglieder des Herrscherhauses beugen müssen.

 

Philipp Himmelmann zeigt in seiner Inszenierung des „Don Carlo“ Familie als klaustrophoben Kosmos. Der Tisch, an dem die Familienmitglieder zusammentreffen, wird zum Ort der Unausweichlichkeit, an dem sich die widersprechenden Emotionen verdichten, bis die Situation eskaliert. Johannes Leiacker schuf dazu einen Bühnenraum, der mit quasi-filmischen Blenden das jähe Aufeinanderprallen des Privaten mit dem Öffentlichen sinnfällig werden lässt.

 

 

Besetzung
Inszenierung Philipp Himmelmann
2004
Musikalische Leitung Leonardo Sini
Bühnenbild Johannes Leiacker
Kostüme Klaus Bruns
Staatsopernchor
Staatskapelle Berlin

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