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Die Zauberflöte

Deutsche Oper Berlin

 © Bettina Stoess
bis 14. Jun 2018
Deutsche Oper Berlin
Bismarckstr. 35
10627 Berlin

Wolfgang Amadeus Mozart

 

Als Nationalstück der Deutschen ist Mozarts Oper, gewiss zu Recht, bezeichnet worden, und als symbolisch-großartiges Märchen der Aufklärung. Da gibt es einen Priesterbund von Eingeweihten um Sarastro, denen der verstorbene König der Nacht die Macht über sein Land anvertraut hat. Seine Witwe, die Königin der Nacht, sieht sich und ihre Tochter um ihr Erbe gebracht und kämpft um ihr vermeintliches Recht. Zwischen den Fronten dieser beiden Parteien, die einerseits mit Rechtsansprüchen, andererseits im Namen hoher Ideale miteinander im Streit um Leben und Tod liegen, finden sich der Prinz Tamino und Pamina, die Tochter der Königin. Beide Seiten versuchen, die Liebe der beiden jungen Menschen zueinander auszunutzen. Die Opernhandlung erzählt von den Bewährungsproben, die das junge Paar durchleben und durchleiden muss. Fehlbar sind alle Beteiligten, am fehlbarsten wohl der Vogelfänger Papageno, der mit seinem naiv-pragmatischen Verhältnis zur Realität eine große Portion kritischen Alltagsverstands in die von hohen und teils auch von falschen Idealen geprägten Handlung trägt.

 

In diesem Märchen ist es nicht selbstverständlich, dass die Liebe siegt. Drei Genien sorgen dafür, daß Pamina und Tamino nicht unter dem Druck des von den Eingeweihten in bester Absicht gesetzten Regelwerks tragisch zerbrechen. Heiterkeit und Ernst halten sich in Handlung und Komposition die Waage. Mozarts „Zauberflöte“ wirkt heute noch frisch wie am ersten Tag. In ganz unterschiedlichen Interpretationen hat sie Generationen von Opernbesuchern und Musikhörern begeistert und wird dies vermutlich noch lange tun.

 

In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln

Besetzung
Musikalische Leitung Ido Arad | Nikolas Nägele
Inszenierung Günter Krämer
Bühne und Kostüme Andreas Reinhardt
Chöre Thomas Richter
Chor der Deutschen Oper Berlin
Orchester der Deutschen Oper Berlin

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