Libretto von Wladimir I. Belski nach einem Märchen von Alexander S. Puschkin
Koproduktion mit dem Festival d’Aix-en-Provence und der Opéra National de Lyon
König Dodon plagen Sorgen: Sein Reich wird ringsumher von Feinden bedroht, seine Söhne haben auch keinen vernünftigen Rat parat und überhaupt würde Dodon lieber nur essen und schlafen, statt auf sein Land aufzupassen. Ein Astrologe betritt mit der Lösung im Gepäck die Szenerie: ein goldener Hahn, der kräht und mit seinen Flügeln schlägt, falls Gefahr droht. Dodon ist begeistert, vor allem, weil der Astrologe den Preis für das kostbare Hilfsmittel erst später nennen will. Als dann wirklich ein Krieg ausbricht, der Hahn kräht und seine Söhne im Kampf als verschollen gelten, muss Dodon persönlich losziehen – auch wenn die Rüstung nach einem Leben in Saus und Braus nicht mehr passt. Doch statt des erwarteten Schlachtfeldes begegnet er der
unvorstellbar schönen Königin von Schemacha. Als Dodon ihr im Liebesrausch verfällt, nimmt das Unheil seinen Lauf ...
Rimski-Korsakows letztes Musiktheaterwerk entfacht den Zauber des düsteren Kunstmärchens von Alexander Puschkin mit einer schier sagenhaften Fülle an Klangfarben.
| Inszenierung | Barrie Kosky 2024 |
| Musikalische Leitung | James Gaffigan |
| Bühnenbild | Rufus Didwiszus |
| Kostüme | Victoria Behr |
| Choreographie | Otto Pichler |
| Dramaturgie | Olaf A. Schmitt Maximilian Hagemeyer |
| Chöre | David Cavelius |
| Licht | Franck Evin |