Ein Solo für zwei Männer
Das Motiv des Doppelgängers irritiert und fasziniert zugleich: Sein Auftauchen verwischt die Grenzen zwischen dem Ich und den Anderen. Der Doppelgänger hinterfragt Vorstellungen von Ähnlichkeit und Differenz, problematisiert das Subjekt und seine Identität. Das Stück wurde ursprünglich als Solo für zwei Frauen von Lena Meierkord und Toula Limnaios in zwei parallelen Welten synchron getanzt und
wird nun von zwei männlichen Tänzern ihres Ensembles umgesetzt.
„Isson“ bedeutet auf griechisch „gleich“ und ist den Kontrasten gewidmet, der Wirklichkeit und der Illusion, dem Licht und dem Schatten, der Unruhe und der Ruhe. Zwei Wirklichkeiten, die man nicht trennen kann.
| Konzept | Choreographie | Toula Limnaios 2003 (Neuinszenierung 2016) |
| Musik | Ralf R. Ollertz |
| Tanz/ Kreation | Leonardo D´Aquino Alessio Scandale |
| Assistenz | Ute Pliestermann |
| Lichtdesign | Klaus Dust |
| Kostüme | Toula Limnaios |