Eine Produktion des Theater Drachengasse in Wien
Drei Generationen, kaum Worte.
Die Tochter hat sich vom Vater abgewendet, um Schauspielerin zu werden – unverständlich für ihn, den Juristen, der alles besser machen wollte als der eigene Vater. Der Großvater schwieg immer über seine Kindheit auf dem Bauernhof und begoss sie mit Alkohol. Denn Männer in dieser Familie reden nicht.
Als er stirbt, hängt das Bild –brennendes Haus– noch an der Wand.
Wie wieder in Kontakt treten, wenn zwischen der Kleinsten, dem Mittleren und dem Grössten Vorwürfe, Unverständnis und unerfüllte Erwartungen liegen?
In Anaïs Clercs Text treten drei Generationen in einen hypothetischen Dialog. Die verhärteten und zugleich zärtlichen Figuren finden eine Sprache, für das, was immer verschwiegen werden musste - und im Raum zwischen ihnen die Erinnerungen an Verdingung und gestohlenes Eigelb.
Ein Kosmos aus dem, was trennt. Und was verbindet. Unterhaltend, verstörend, abstrakt und konkret
| Regie | Bühne | Amelie von Godin |
| Kostüme | Tanja Maderner |
| Mit | Alexander Gerlini Marie Nadja Haller Skye MacDonald |