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Kulturvolk Magazin

Berliner PorträtGalerie: Brigitte Reimann

Renaissance-Th., Bruckner-Foyer
Hardenbergstr. 6
10623 Berlin

Frauengeschichten Folge 5

 

„Ich bin jung, ich bin sinnlich, ich habe schreckliche Angst vor dem Altern. Warum soll ich denn nicht mein Leben genießen?“

 

Brigitte Reimann, 1933 in Burg bei Magdeburg geboren, blieb nicht viel Zeit, bereits im Alter von 39 Jahren erlag sie einem Krebsleiden. Mit Intensität und Lebenshunger stürzt sie sich nicht nur in ihre vier Ehen, sondern auch in ihre schriftstellerische Arbeit.

 

In der noch jungen DDR begab Reimann sich – nach einem kurzen Zwischenspiel als Lehrerin – mitten hinein ins sozialistische Geschehen, zieht 1960 nach Hoyerswerda und arbeitet im Kombinat Schwarze Pumpe.

 

Trotz der Förderung, die die Schriftstellerin erfährt, stellt sie Fragen, schonungslos, vor allem an sich selbst. In ihren Tagebüchern und unzähligen Briefen lässt sie uns teilhaben an ihren gesellschaftlichen Auseinandersetzungen und persönlichen Empfindungen, an ihrer ungestümen Lebenslust und, nicht weniger, an ihren Selbstzweifeln.

 

Wir begegnen in Brigitte Reimann einer unangepassten Frau und hervorragenden Schriftstellerin, die nicht recht ins starre sozialistische Gefüge passen wollte.

Besetzung
Von und mit Maria Hartmann
Gast Anika Mauer

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