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#BerlinBerlin

Theater Strahl / Halle Ostkreuz

 © Jörg Metzner
bis 18. Jan 2019
Theater Strahl / Halle Ostkreuz
Marktstr. 9-13
10317 Berlin

ab 14 Jahren

 

„Jede Mauer ist ein tragischer Fall.

Jede Mauer fällt.

Eine Mauer steht und fällt.

Eine Mauer fällt hin und steht wieder auf.

Eine Mauer stolpert, fällt hin und steht wieder auf.

Eine Mauer ist komisch.

Eine Mauer, die steht und nicht fällt, ist nicht komisch.

Eine Mauer, über die man stolpert, ist komisch.

Eine Mauer, die einen zu Fall bringt, ist tragisch.“

 

Für Ingo ist die Berliner Mauer alles andere als ein „Wimpernschlag der Geschichte“. 1961, am Tag des Mauerbaus geboren, wird die Errichtung des „Antifaschistischen Schutzwalls“ sein gesamtes Leben in Ost-Berlin bestimmen. Auf seinen Vater wartet er vergebens, denn der lebt längst mit einer neuen Familie in West-Berlin, seine Mutter schweigt und verdrängt und sein Heimatland mauert sich immer weiter ein. Doch als das „Hierbleiben“ für Ingo nicht mehr geht und er endlich „rüber“ darf, ganz legal per Ausreiseantrag, ist der 9. November ´89 und die Grenze ist plötzlich offen.

 

Vier Theaterautor_innen, aus Ost und West, geboren vor und nach der „Wende“, haben in einem kollektiven Schreibprozess ein Stück über das Leben in einer geteilten Stadt entwickelt. Eine Familiengeschichte erinnert an Berlin, das noch immer zwei Seiten hat und eine Vergangenheit, die noch nicht zu Ende ist. Humorvoll und tragisch, direkt und musikalisch!

Besetzung
Regie Jörg Steinberg
Von Sina Ahlers
Uta Bierbaum
Gu¨nter Jankowiak und Jörg Steinberg
Dramaturgie Holger Kuhla
Bühne Fred Pommerehn
Illustration Wyn Tiedmers
Kostu¨m Stephanie Dorn
Regieassistenz Janina Reinsbach
Theaterpädagogik Caroline Schließmann
Mit Beate Fischer
Josephine Lange
Oliver Moritz
Raphael Zari
Sarah Schulz-Tenberge
Justus Verdenhalven

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