der Gesellschaft für Theatergeschichte
„Die im Dunkeln sieht man nicht“: Erich Engel, Regisseur.
Vortrag von Dr. Mathilde Frank (Stellv. Direktorin der TWS Köln)
Ausgebildet bei Jessner in Hamburg, lernt Engel 1922 in München Brecht kennen, mit dem er einen Film dreht und dessen Dickicht er in München und nach seinem überaus erfolgreichen Wechsel in Berlin auf die Bühne bringt. Mit Die Dreigroschenoper verschwand Engel endgültig im Schatten des Dichters. 1933 muss Brecht fliehen. Engel bleibt, inszeniert für Kinos und Theater. Nach 1945 dreht er in Ost und West; auch Brecht nimmt die gemeinsame Arbeit wieder auf.
Das Wirken des großen „bekannten Unbekannten“ ist Thema meines Buchprojekts, dessen Fixpunkte die Komödie als Möglichkeitsraum und die vielfältigen Verbindungen zwischen Film- und Theatergeschichte sind, die es zu entdecken gilt.
Eintritt frei, Mitglieder von Kulturvolk und Gäste herzlich willkommen
Abbildung: Die Dreigroschenoper, Berlin 1928; Foto: Zander u. Labisch (TWS Köln)
Eintritt frei
Mitglieder von Kulturvolk und Gäste sind herzlich willkommen!