Musik für Churfürsten
Heinrich Schütz - Sätze aus den „Symphoniae sacrae III“
Johann Crüger - Zwei unbekannte „Magnificat“
Zu Beginn des 17. Jahrhunderts stand Europa im Zeichen zahlreicher politischer und kultureller Umbrüche. Sehr schnell verbreitete sich aus Italien ein neuer Kompositionsstil, der im protestantischen Nordeuropa zur Entwicklung einer neuen geistlichen Form entwickelt wurde, zum Concerto und zur Kantate. Eine herausragende Persönlichkeit war Heinrich Schütz, der von verschiedenen Fürsten gefördert wurde und seine Fähigkeiten entwickeln durfte. Johann Crüger hingegen litt in der kurfürstlichen Residenz Berlin unter der kulturellen Enge des reformierten Kurfürstenhauses. Welches Potenzial bei Crüger hätte entwickeln können zeigt sich bei seinen „Acht deutschen Magnificats“, die 1626 von ihm in den Druck gegeben wurden. Doppelchörig, achtstimmig, im Wechsel mit konzertanten Sätzen öffnet hier Crüger einen Weg, dessen weitere Beschreitung ihm nicht ermöglicht wurde.
| Leitung | Gerhard Oppelt |
| Solisten | Marie Luise Werneburg (Sopran) Viola Blache (Sopran) Sophia Faltas (Mezzosopran) Sebastian Myrus (Bass) Matthias Lutze (Bass |
| Mit | Berliner Figuralchor Monteverdi-Chor Berlin Cantores minores Berlin Baroque |