Eine Komödie der Versöhnung von Jan Neumann und Ensemble
Uraufführung
Die Fledermäuse im Dachkasten der Datsche Nummer 8 hatten eigentlich Feierabend. Doch dann bricht die marode Hauptstromleitung zusammen – und mit ihr die Idylle der Wochenendhaussiedlung „Zur fröhlichen Eintracht“. Bald knallt aufeinander, was ohnehin auf Kollisionskurs ist: Fortschritt gegen Tradition! Ökonomie gegen Ökologie! West gegen Ost! Alt gegen Jung! Reich gegen Arm! Und vor allem: Stadt gegen Land! Über Nacht werden Nachbar* innen zu Grabenkämpfern – mit Expertise für Strom und den Zustand der Welt.
Was als harmlose Infrastrukturmaßnahme beginnt, eskaliert zur komisch-chaotischen Debattenhölle zwischen Neu-Zugezogenen und Immer-schon-da-Gewesenen, Prenzlauer Berg-Pendler*innen und Parzellen-Erben, Kleinfamilie und polyamourösem Patchwork-Gespann. Und dann taucht auch noch ein pazifistischer Waschbär auf. Mit einer Botschaft, die es in sich hat.
Nach dem Potsdam-Porträt “7 ½ Brücken" entwickeln Jan Neumann und das Ensemble eine rasante Komödie über alles, was uns trennt, und die Frage: Wenn wir uns so grandios auseinanderdividieren können – kriegen wir vielleicht auch das Gegenteil hin?
| Regie | Jan Neumann |
| Bühne | Dorothee Curio |
| Kostüme | Cary Gayler |
| Musik | Johannes Winde |
| Dramaturgie | Christopher Hanf |
| Mit | Juliane Böttger Henk Buchholz Jörg Dathe Guido Lambrecht Philipp Mauritz Franziska Melzer Bettina Riebesel Hannes Schumacher |