Eine Ekstase mit Musik von Umm Kulthum
In arabischer Sprache, mit deutschen und englischen Übertiteln
In der westlichen Hemisphäre wenig bekannt, gehört „die Callas Ägyptens“, die Sängerin Umm Kulthum zu den ganz großen Ikonen der klassischen arabischen Musik. Ihre mitunter 45 Minuten langen tiefgründigen Lieder und ihre bis zu 4-stündigen Konzerte nahmen in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts opernhafte Dimensionen an und zogen Menschen über Alters-, Glaubens- und Herkunftsgrenzen hinweg – auch über diejenige zwischen Israel und dessen Nachbarländer – in ihren Bann.
Heute erscheint es wichtiger denn je, diese grenzüberschreitende Kraft jener Ausnahmekünstlerin zu aktivieren und Menschen in Berlin-Neukölln in einen tranceähnlichen Zustand der gemeinschaftlichen Ekstase zu versetzen. Das ist es, was in der arabischen Welt „tarab“ bedeutet: die Körper werden von der Musik ergriffen, verzückt, verzaubert.
Der israelisch-niederländische Regisseur Sjaron Minailo und die französisch-algerische Songwriterin, Sängerin und Cellistin Nesrine schaffen dafür eine Collage aus vielfältigen Umm-Liedern für ein Umm-Frauen-Trio auf der Bühne, das vom Berliner ensemble transmusica begleitet wird.
| Arrangements | Komposition | Nesrine Belmokh |
| Regie | Sjaron Minailo |
| Ausstattung | Shahrzad Rahmani |
| Dramaturgie | Raphael Amahl Khouri |
| Mit | Rita ElAchkar Waed Bouhassoun Basma Jabr |
| Musiker*innen | ensemble transmusica - Valentin Link(Bass) Bernd Oezsevim(Schlagzeug) |