Das Lautwerden des einen Kreuz-und-Quer-Gehenden zeit seines jeweiligen Innehaltens
Koproduktion mit den Salzburger Festspielen
Ein Mensch unterwegs, mitten in der Unübersichtlichkeit der Welt, kein fest umrissener Charakter, sondern einer, der sich durch innere wie äußere Landschaften bewegt. Auf der Suche nach einem Du – „oder auch nicht“? Eine Selbstbefragung vielleicht, eine Abschiedsmelodie möglicherweise. Wie erzählt man von der Welt, ohne über sie zu verfügen? Peter Handke hat die Welt stets neu vermessen – mit Sprache und im Widerstand gegen ihre Abnutzung. Auch in seinem neuen Text bleibt er diesem poetischen Forschen treu – vielleicht radikaler, vielleicht zarter denn je, jedoch nicht ohne jenen Humor, jene Selbstironie, mit der er auch seinen eigenen Ernst nonchalant unterläuft. Alles „Schnee von gestern“? Und wenn?
Da tanzt einer mit der Sprache, erlaubt sich Abschweifungen und Albernheiten, verliert sich mit voller Absicht – bis der eine, der da unentwegt spricht, zurücktritt, aufbricht, verschwindet und jemand anderes übernimmt.
| Regie | Jossi Wieler |
| Bühne | Kostüme | Anja Rabes |
| Musik | Biber Gullatz |
| Licht | Steffen Heinke |
| Dramaturgie | Sibylle Baschung |
| Mit | Jens Harzer Marina Galic |