Passend zum Jahresmotto 2026 des Theater im Palais Berlin „Die Kraft
der Frauen“ wird in der Reihe der Berliner Persönlichkeiten eine fast
vergessene Frau in den Fokus gerückt, deren Errungenschaften im Berlin
des 19. Jahrhunderts beinahe wie ein Wunder anmuten: die
Schriftstellerin, Frauenrechtlerin und Sozialaktivistin Lina Morgenstern.
Gegen alle gesellschaftspolitischen Widerstände gründet die in Breslau in
Preußen geborene Jüdin mit 18 Jahren ihren ersten Wohltätigkeitsverein,
schreibt mehrere Bestseller, ruft die erste Zeitung von Frauen für Frauen
ins Leben und organisiert den ersten Internationalen Frauenkongress in
Deutschland mit Besucherinnen aus der ganzen Welt. Berühmt wurde sie
nicht zuletzt für die Berliner Volksküchen, die sie initiierte und die ihr den
Beinamen "Suppenlina“ einbrachten.
Der mehrfach ausgezeichnete Autor und Filmemacher Gerhard J. Rekel,
der u.a. für Terra X, Arte und ARD arbeitet, bringt anhand neuer
Archivfunde und einer zweijährigen Recherche das spannende Leben von
Lina Morgenstern auf die Bühne – gespielt von Alina Gause, die auch für
die Kompositionen im Stück verantwortlich zeichnet. An ihrer Seite zu
sehen sind Carl Martin Spengler und Dennis Weissert: Die beiden
verkörpern Lina Morgensterns Wegbegleiter und Widersacher, die ihr
allen Mut und Einfallsreichtum abverlangten, um das
gesellschaftspolitische Leben mitgestalten zu können.
Eine Uraufführung über eine außergewöhnliche Frau, deren Wirken Berlin
nachhaltig veränderte!
| Buch | Regie | Bühnenbild | Gerhard J. Rekel |
| Musikalische Leitung | Komposition | Alina Gause |
| Kostümbild | Kira Pauli Tatjana Hajdukova |
| Mit | Alina Gause Carl Martin Spengler Dennis Weissert |