„Der Liebestrank“ ist neben „Don Pasquale“ die bis heute erfolgreichste Oper Donizettis. Schon bald nach der Uraufführung 1832 in Mailand trat sie ihren Siegeszug über die europäischen Bühnen an.
Nemorinos Romanze „Una furtiva lacrima“ gehört seitdem zu den bei lyrischen Tenören wie beim Publikum gleichermaßen beliebten Glanzstücken der Gattung. Dabei gelingt es Donizetti, die vokale Virtuosität stets auf berührende Weise zur Charakterisierung der Figuren zu nutzen, die Handlung über vordergründige Komik hinaus zu einer „Schule der Gefühle“ zu verdichten.
Erzählt wird von der aufrichtigen, aber unglücklichen Liebe des armen Bauernburschen Nemorino zu der reichen Bäuerin Adina. Die Geschichte von Tristan und Isolde, die Adina aus einem Buch vorliest, bringt
Nemorino auf die Idee, es mit einem Liebestrank zu versuchen. Obwohl das Elixier, das der reisende Arzt und Scharlatan Dulcamara an Nemorino verkauft, nichts weiter ist als eine Flasche Bordeaux, tut es nach vielen Verwicklungen doch seine Wirkung. Adina erkennt die Wahrhaftigkeit von Nemorinos Liebe und gibt dem aufschneiderischen Sergeanten Belcore den Laufpass.
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
| Inszenierung | Percy Adlon 2002 |
| Musikalische Leitung | Giuseppe Mentuccia |
| Bühnenbild | Frank Philipp Schlößmann |
| Kostüme | Kathi Maurer |
| Chöre | Eberhard Friedrich |
| Mit | Staatskapelle Berlin |