Voraufführungen am 03. und 04.11.2026
Sechs Lehrer. Ein wütender Vater. Eine verschlossene Tür. Und eine Zeugniskonferenz, die völlig außer Kontrolle gerät.
Freitagnachmittag im Lehrerzimmer eines städtischen Gymnasiums. Sechs Lehrerinnen und Lehrer sitzen noch zwischen Kaffeetassen, Klausuren und ihren persönlichen Befindlichkeiten fest. Da erscheint der Vater eines Schülers und verlangt, dass sie über die gefährdete Abiturzulassung seines Sohnes sprechen.
Als das Kollegium das Gespräch verweigert, schließt er die Lehrkräfte kurzerhand ein und zwingt sie zu einer ungewöhnlichen Zeugniskonferenz. Im abgeschlossenen Raum geraten die Gewissheiten ins Wanken. Alte Konflikte brechen auf, Eitelkeiten kommen ans Licht und die Fassaden des scheinbar vorbildlichen Lehrkörpers beginnen zu bröckeln.
Schon bald steht nicht mehr nur der Schüler auf dem Prüfstand. Sind diese Menschen wirklich dazu berechtigt, über seine Zukunft zu entscheiden? Und wie weit darf ein Vater gehen, um seinem Sohn zu helfen?
Jan Weilers bissige Komödie verbindet pointierte Dialoge und schwarzen Humor mit einem scharfen Blick auf Schule, Macht, Verantwortung und menschliche Schwächen.