Eine bunt zusammengewürfelte Gruppe macht sich auf, im Regenwald Mittelamerikas das mysteriöse Verschwinden zweier junger Touristinnen nachzuvollziehen, es künstlerisch zu verarbeiten, ein Theaterstück daraus zu machen. Mit dabei ist eine Schriftstellerin, die später von ihren Erlebnissen erzählen wird. Und die nicht nur davon berichtet, sondern in ihre Beschreibung sehr viel mehr Geschichten einwebt, die zunehmend verdeutlichen, dass eindeutige Wahrheit in dieser Welt nicht existiert.
Dorothee Elmiger hat mit „Die Holländerinnen“ nicht nur einen 2025 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichneten Roman geschrieben, sondern einen Text über das Erzählen selbst: Aus der Rahmenhandlung eines wahnwitzigen Theaterprojekts im Regenwald fächern sich zahlreiche Geschichten über die Ränder von Zivilisation und Bewusstsein auf, über die unscharfe Grenze zwischen Wahrheit und Wahn, Natur und Kultur. So dicht und verwoben, so hypnotisierend wie die tropische Vegetation selbst.
| Regie | Jan Friedrich |
| Bühne | Louisa Rubin |
| Kostüme | Vanessa Rust |
| Musik | Friedrich Byusa Blam |
| Video | Nico Parisius |
| Licht | Matthias Vogel |
| Dramaturgie | Johann Otten |