60 Jahre Cabaret - das Musical!
1966 startete die Produktion im Broadhurst Theatre am Broadway in New York, wo sie acht Tony Awards gewann und sich mit über 1000 Aufführungen zu einem Kassenschlager entwickelte.
Joel Grey glänzte bereits in der Theaterversion als Conférencier, wie später auch in der Verfilmung von 1972. Lotty Lenya gab damals das Fräulein Schneider.
Mehr als ein Drittel dieser Zeit ist nun die Inszenierung von Vincent Paterson jedes Jahr einige Monate on stage. Fünfzehn Sallys, sieben Conférenciers, achtzehn Cliffords und elf Fräuleins haben die Bühne seither passiert. Aus der Originalbesetzung von 2004 ist Torsten Stoll als Ernst Ludwig noch dabei, ein überzeugendes Beispiel, dass Cabaret jung hält.
Willkommen, Bienvenue, Welcome. Nehmen Sie Platz im Kit Kat Klub am Kanzleramt. Tauchen Sie ein in die Welt der Sally Bowles … „Cabaret“ ist das Berlin-Musical überhaupt!
Es ist das Berlin im trunkenen Taumel der Zwanzigerjahre, in dem das vergnügungssüchtige Nachtclubgirl Sally ihr berühmtes „Life is a Cabaret“ schmettert. Ihr Zuhause - ein schmuddeliges Zimmer am Nollendorfplatz. Ihre Welt: der nächtlich glitzernde Kosmos des Cabarets. Ihr unbändiger Wunsch: geliebt und berühmt zu werden. Für herannahenden Faschismus und Untergangsstimmung ist da kein Platz.
Erleben Sie das wohl berühmteste Berlin-Musical, das mit seinen großen Songs wie „Maybe This Time“; „Money-Money“; „Mein Herr“ und „Willkommen, Bienvenue, Welcome“ den Ruf der Stadt Berlin seit über 50 Jahren um die ganze Welt getragen hat, an Aktualität jedoch nichts verloren hat.
| Buch | Joe Masteroff – nach dem Stück "Ich bin eine Kamera" von John van Druten und nach den Erzählungen von Christopher Isherwood |
| Musik | John Kander |
| Gesangstexte | Fred Ebb Deutsch von Robert Gilbert |
| Regie | Choreographie | Vincent Paterson |
| Musikalische Leitung | Adam Benzwi |
| Bühnenbild | Momme Röhrbein |
| Dramaturgie | Julian Kamphausen |