von storytelling engines nach Miranda July
Was, wenn das Ende der Anfang ist? Miranda Julys gefeierter Roman erzählt von einer 45-jährigen Künstlerin, die sich aufmacht, die Wechseljahre nicht zu überstehen, sondern in ihnen durchzustarten – mit Lust, Zweifel, Schmerz und Befreiung. Statt Coming-of-Age erleben wir ein Coming-of-Change: ein spätes, zukunftsfrohes Erwachen! Das feministische Künstlerinnenkollektiv storytelling engines bringt Julys radikale Prosa als wilde Lesung auf die Bühne.
storytelling engines ist ein in Freiburg und München basiertes Künstlerinnenkollektiv, verbunden durch das Interesse an einer kooperativen Arbeitsweise und einem erweiterten Theaterbegriff, der die Trennung in Sparten durchlässig macht und verschiedene Materialien und Themen zu politisch relevanten Theaterabenden mit feministischem Schwerpunkt verarbeitet. Mit der Comic-Adaption von „Ich fühl´s nicht“ nach Liv Strömquist trat das Kollektiv erstmals auch in Berlin auf und erntete am TD mehrfach begeisterten Zuspruch.
| Fassung | Konzept | Performance: Lucy Wirth, Tjadke Biallowons, Isabella Bartdorff Ausstattung: Christina Berger |