Per Aspera ad Astra – Durch Dunkelheit ins Licht
Vom martialischen Puls des Krieges bis zur leuchtenden Hoffnung: Das Berliner Akkordeonorchester Euphonia widmet sein Herbstkonzert einer der ältesten menschlichen Erfahrungen – dem Weg durch schwere Zeiten hin zu Frieden, Zuversicht und neuem Aufbruch.
Gustav Holst - „Mars, the Bringer of War“ aus “The Planets„
Václav Trojan - “Die zertrümmerte Kathedrale“
Samuel Barber - „Adagio for Strings“
Alla Pavlova - “Elegy“
Astor Piazzolla - „Invierno porteño“
Léon Boëllmann - „Prière à Notre-Dame“ und “Toccata„ aus “Suite gothique“
Max Richter - „On the Nature of Daylight“
Hans-Günther Kölz - “Épisodes sur une image“
Ian Watson - „Peace“
Maurice Ravel - “Le Jardin féerique„ aus “Ma mère l´Oye“
Wojciech Kilar - "Orawa“
Die außergewöhnliche Werkauswahl zeigt die klangliche Spannweite eines modernen Akkordeonorchesters: von schneidender Rhythmik und orchestraler Wucht über stille, gesangliche Linien bis zu transparenten, beinahe schwebenden Klangflächen. Euphonia macht damit hörbar, wie viel Ausdruck, Differenzierung und Farbreichtum im Akkordeon steckt.
Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche ist mehr als eine eindrucksvolle Kulisse. Ihre erhaltene Turmruine erinnert an Krieg und Zerstörung, während der blaue Kirchenraum für Frieden, Hoffnung und Erneuerung steht. So begegnen sich Programm und Ort in besonderer Weise.
| Musikalische Leitung | Philipp Höning |