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Wer Streamt was? Kultur in Zeiten von Corona. | KW12

In Zeiten von Corona ist die Kreativität in der Berliner Kulturszene gefragt. Die Theater- und Opernbühnen sind geschlossen, die Konzertsäle leer und an diesem Zustand wird sich bedauerlicher Weise allzu schnell auch nichts ändern. Daher verbleiben Kunst und Kultur wie so vieles andere bis auf weiteres im Digitalen. Auf Abstand von zuhause abrufbar bieten die Institutionen unterschiedliche Streaming- und Online-Formate an.

 

Unsere Streamings Tipps für die kommenden Tage:

Deutsches Theater Berlin: Maria Stuart

Im Anschluss an den Stream findet ein Nachgespräch mit den Ensemblemitgliedern Franziska Machens, Jeremy Mockridge, Caner Sunar, Julia Windischbauer und dem Dramaturgen David Heiligers statt.

 

Friedrich Schillers Maria Stuart ist ein Ränkespiel im Geflecht von Politik, Religion, Liebe und Macht, dem alle Figuren unentrinnbar unterworfen sind. Schiller zeichnet ein Tableau von Mächtigen, die Verantwortung scheuen und an ihren Positionen ersticken. Und er zeigt sie als zutiefst menschliche Charaktere, die in ihrem Tun oder Nicht-Tun einsam, isoliert und unfrei immer wieder bei sich selbst landen. Sartre: "Der Mensch ist zur Freiheit verurteilt. Denn wenn er erst einmal in die Welt geworfen ist, dann ist er für alles verantwortlich, was er tut."

 

Regie: Anne Lenk

Eingeladen zum Theatertreffen 2021

Eingeladen zum Prager Theaterfestival Deutscher Sprache 2020

Auszeichnung mit dem Tschechischen Theaterkritikerpreis 2021

 

Livestream: 27. März | 20 Uhr
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KULTURVOLK BLOG NR. 349: Redeschlacht im Knast-Schloss Fotheringhay 

"Wow, das hatten wir noch nie: Maria Stuart in der Kiste. Nein, nicht post mortem als Leiche, nachdem der Henker sein blutiges Handwerk erledigt hat (was zu zeigen uns Schiller erspart). Sondern höchst lebendig im schick unschuldsweißen Hosenanzug und mit verführerisch blonder Langhaarperücke."
Die Kritik von Reinhard Wengierek

Staatstheater Cottbus: Antigone Neuropa

Diese Uraufführung des polnisch-luxemburgischen Regisseurs Filip Markiewicz und der Schauspieldirektorin des Staatstheaters, Ruth Heynen, feierte am 03.10.20 im Hangar 5 auf dem Flugplatz Cottbus Premiere.  Schauspiel, Tanz, Musik, Gesang und Videokunst legen sich in „Antigone Neuropa“ in mehreren Schichten übereinander und verschmelzen so zu einer sinnlichen Performance.

 

Kostenloser Livestream: 26. März | 19.30 Uhr
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Schaubude Berlin: Grand Hotel Grimm (Theater Zitadelle)

Das Theater Zitadelle präsentiert erstmals die Fortsetzung seiner erfolgreichen Puppentheater-Serie „Die Berliner Stadtmusikanten“. Auch, wer die anderen Folgen noch nicht kennt, kommt auf seine Kosten.

 

Frau Kuh, Herr Wolf, Frau Katz und Herr Spatz haben ein Hotel aufgemacht, um ihrem Lebensabend einen Sinn zu geben: das „Grand Hotel Grimm“. Die Lebensgeister der älteren Herrschaften werden allerdings durch unvorhergesehene Ereignisse auf Trab gehalten. Illustre Wesen aus Grimms Märchenwelt checken ein und es entwickelt sich ein Geschehen aus anrührenden Lebensbekenntnissen und tierischem Spaß.

 

Puppentheater-Film-Premiere: 26. März | 20 Uhr

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RIAS Kammerchor Berlin (Konzertmitschnitte bei Deutschlandfunk Kultur)

Nach drei Monaten des verordneten Schweigens gab der RIAS Kammerchor Berlin am 19.03.2021 sein erstes Konzert in diesem Jahr (ehem. Stummfilmkino Delphi)- ohne Publikum, aber live im Radio, unter der Leitung von Gregor Meyer.

 

Damen des RIAS Kammerchors (begleitet von einer Harfe und Hörnern):

Werke von Franz Schubert, Gustav Holst, Josef Gabriel Rheinberger und Johannes Brahms

 

Herren des RIAS Kammerchors (a-cappella):

Werke von Francis Poulenc, Einojuhani Rautavaara und Veljo Tormis

 

Moderation: Ruth Jarre

 

Konzert im Deutschlandfunk Kultur am 30.03.2021 um 20 Uhr: Musik zur Passionszeit (live aus der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche)

 

Werke von Antonio Lotti, Leonardo Leo, Dietrich Buxtehude, Louis Spohr, Anton Bruckner und James MacMillan unter der Leitung von Tobias Löbner, an der Ogel: Raphael Alpermann

 

Deutschlandfunk Kultur Mediathek

Galli Theater: Aladdin und die Wunderlampe

Aladdin, ein einfacher Junge aus dem Orient, findet eine geheimnisvolle Lampe, die sein Leben verändert … „Aladdin und die Wunderlampe“, die wohl bekannteste Erzählung aus dem Zyklus 1001 Nacht, ist eine Reise in die orientalische Märchenwelt, in der sich die jungen Zuschauer an der Seite von Aladdin im Kampf gegen Machtgier und Angst durch die Geschichte bewegen und am Ende die Erlösung finden.

 

ab 4 Jahren

 

Wochenendstream von Freitag 26. März, 16.00 Uhr bis Sonntag 28. März, 20:00 Uhr

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