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Xerxes

Komische Oper Berlin

 © Karl Forster
bis 20. Mär 2018
Komische Oper Berlin
Behrenstr. 55-57
10117 Berlin

Silvio Stampiglia | Georg Friedrich Händel

 

Eine Koproduktion mit der Deutschen Oper am Rhein

 

Der 1738 uraufgeführte „Xerxes“ steht am Ende der Bemühungen Händels um die italienische Oper in London. Mit der ein Jahr später beginnenden Konzentration auf das Oratorium sollte dem Komponisten schließlich auch der finanzielle Erfolg zuteil werden, der ihm in den fast dreißig Jahren als Opernunternehmer versagt geblieben war. Selbstverständlich hat auch die Handlung dieser Oper nur wenig mit dem titelgebenden Perserkönig zu tun. Vielmehr geht es in dem Stück um die typischen Liebesproblematiken der Barockoper. Statt der charakteristischen, einer Perlenkette gleichenden Abfolge von Rezitativ und Da-capo-Arie verzichtet Händel in „Xerxes“ jedoch weitgehend auf diese Arienform als bestimmendes Strukturprinzip und verwendet knappe, den theatralischen Fluss verstärkende Elemente. Zusammen mit dem ständigen Wechsel von Tragik und Komik ist „Xerxes“ ein erstaunlich modern anmutendes Meisterwerk, das mit einer anrührenden Liebeserklärung an eine Platane beginnt, die zu den berühmtesten Stücken der Musikgeschichte zählt.

Besetzung
Musikalische Leitung Konrad Junghänel
Inszenierung Stefan Herheim
Bühnenbild Heike Scheele
Kostüme Gesine Völlm
Dramaturgie Alexander Meier-Dörzenbach
Ingo Gerlach
Chöre André Kellinghaus
Licht Franck Evin
Mit Stephanie Houtzeel
Franziska Gottwald
Ezgi Kutlu
Nina Bernsteiner
Nora Friedrichs
Philipp Meierhöfer
Hagen Matzeit

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