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Wozzeck

Deutsche Oper Berlin

bis 15. Nov 2018
Deutsche Oper Berlin
Bismarckstr. 35
10627 Berlin

Alban Berg

 

Text von Alban Berg nach dem Drama „Woyzeck“ von Karl Georg Büchner in der Ausgabe von Karl Emil Franzos

 

Einführung 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Rang-Foyer rechts (nicht zur Premiere)

 

Mit „Wozzeck“ begann auf der Opernbühne das 20. Jahrhundert: Kein anderes Werk sollte bis heute so prägend für die Entwicklung des Musiktheaters werden wie Alban Bergs 1925 uraufgeführte Vertonung von Büchners Drama. Berg erzählt die Geschichte von Wozzecks Mord an seiner Gefährtin Marie und seinem Selbstmord nicht als großes Gefühlsdrama, sondern zeigt die Figuren durch das Kaleidoskop einer verfremdenden Musiksprache. Im Zentrum steht eine geschundene Kreatur, in deren Handeln sich lediglich die Behandlung spiegelt, die sie selbst täglich erleidet. Bergs Wozzeck ist in diesem Sinne weniger ein Schuldiger als ein Kranker, der durch Elend und Erniedrigung in den Wahn getrieben wird. Mit dieser Neuproduktion kehrt „Wozzeck“ endlich an die Deutsche Oper Berlin zurück, wo in den sechziger Jahren die Maßstab setzende Einspielung mit Dietrich Fischer-Dieskau in der Titelpartie entstand.

 

Für die Neuproduktion konnte mit dem Norweger Ole Anders Tandberg einer der profiliertesten Regisseure Skandinaviens gewonnen werden, der an der Deutschen Oper Berlin bereits Schostakowitschs „Lady Macbeth von Mzensk“ und Bizets „Carmen“ inszenierte.

Besetzung
Inszenierung Ole Anders Tandberg
Musikalische Leitung Donald Runnicles
Bühne Erlend Birkeland
Kostüme Maria Geber
Licht Ellen Ruge
Chöre Jeremy Bines
Kinderchor Christian Lindhorst
Dramaturgie Jörg Königsdorf
Chor, Kinderchor und Orchester der Deutschen Oper Berlin

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