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Unterwerfung

Deutsches Theater

Foto  © Arno Declair
bis 5. Jul 2017
Deutsches Theater
Schumannstraße 13 a
10117 Berlin

nach dem Roman von Michel Houellebecq

 

„Also, worüber man schreiben sollte ist, dass wir Europa / das Abendland nur noch verwalten / ideen-utopielos alles aufgeopfert haben, einer neo-liberalen Marktidee / und die Menschen, die hinter dieser Ideologie stehen, die sie verbreiten, der Welt aufgezwungen haben, die tatsächlich verantwortlich sind, d.h. Systeme werden durch Menschen gemacht! / und Menschenmassen, Regierungen, Unternehmen sind gefolgt / blindlings, eingeschüchtert, dumm / die allermeisten sind dem neoliberalen Schmu aufgesessen, und so sitzen wir heute allein, von allen guten Geistern verlassen, wir sind allein / von allem verlassen, nicht nur von unserem christlichen Gott, sondern von jeder Hoffnung eines neuen Aufbruchs, einer guten, aufregenden, schönen Zukunft / wir irren und fallen durch unsere Gegenwart / stopfen Löcher / stellen Eimer unter die Löcher in der Decke / und das Fundament wird lose / wir brauchen einen geistigen Neuanfang / wir wissen aber nicht wie und mit was# es ist öde öde / traurig und einsam. Wir gehen unter.“

 

Antwort-SMS von Regisseur Stephan Kimmig auf die Frage:

„Warum Unterwerfung?“

 

Besetzung
Regie Stephan Kimmig
Bühne Katja Haß
Kostüme Sigi Colpe
Musik Michael Verhovec
Video Julian Krubasik
Dramaturgie David Heiligers
Mit Lorna Ishema
Camill Jammal
Marcel Kohler
Wolfgang Pregler
Steven Scharf

Kulturvolk Kritik

Von unserem Autor
Reinhard Wengierek

Unterwerfung

 

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