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Und dann kam Mirna

Maxim Gorki Theater

 © Ute Langkafel
bis 2. Okt 2017
Maxim Gorki Theater
Am Festungsgraben 2
10117 Berlin

Sibylle Berg

 

Eine halb ausgeräumte Wohnung, Koffer und Kartons: Eine Frau Mitte Dreißig wartet gemeinsam mit ihrer zehnjährigen Tochter Mirna auf den Umzugswagen, der sie in ihr neues Leben bringen soll.

 

Beim Packen werden Frauenbilder und Beziehungskonzepte des 21. Jahrhunderts ebenso bissig kommentiert wie das Scheitern an den eigenen Erwartungen und die diffuse Sehnsucht nach einem Neuanfang, der nie Wirklichkeit werden wird. All dies in Gesellschaft von Tochter Mirna, die zum Befremden der Mutter zwar die eigene Scharfzüngigkeit geerbt hat, aber ansonsten ganz anders geraten zu sein scheint als die Mutter selbst ...

Nach „Es sagt mir nichts, das sogenannte Draußen“, welches von der Zeitschrift „Theater heute“ zum Theaterstück des Jahres 2014 gewählt wurde, hat Sibylle Berg einen neuen Text für das Gorki und die Schauspielerinnen geschrieben. Die rebellischen jungen Frauen von einst sind älter geworden, sie haben Kinder bekommen und Trennungen hinter sich. Sie schlagen sich mit der schmerzhaften Einsicht herum, dass sie „nur ein kleines mittelmäßiges Leben“ haben werden - und mit ihren Töchtern, die ihre Mütter ebenso kritisch hinterfragen, wie diese die Generation vor ihnen.

 

Eine Produktion des Maxim Gorki Theaters. Aufführungsrechte: Rowohlt Theater Verlag, Reinbek bei Hamburg

Besetzung
Regie Sebastian Nübling
Choreographie Tabea Martin
Bühne Magda Willi
Kostüme Ursula Leuenberger
Dramaturgie Katja Hagedorn
Mit. Suna Gürler, Rahel Jankowski, Cynthia Micas, Çigdem Teke, Sarah Böcker, Nilu Kellner, Fée Mühlemann, Zoé Rügen, Annika Weitzendorf

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