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Staatsballett: La Sylphide

Deutsche Oper Berlin

bis 31. Mai 2019
Deutsche Oper Berlin
Bismarckstr. 35
10627 Berlin

Premiere am 1. März 2019

 

La Sylphide

Romantisches Ballett in zwei Akten von August Bournonville (1836)

Musik von Herman Løvenskjold

 

 

Mit dem Ballett „La Sylphide“ über einen schottischen Landjunker und dessen unerfüllbare Liebe zu einer Sylphide hatte man zur Uraufführung 1832 in Paris den Nerv des Romantischen Zeitalters getroffen: Dem Zeitgeist entsprechend wurde der Konflikt zwischen Irdischem und Übersinnlichem zum Ausdruck gebracht. Der konsequenten Durchführung dieser Idee ist es zu verdanken, dass das Ballett „La Sylphide“ zum Modell wurde: für das „weiße Ballett“ schlechthin, für die Bedeutung der Ballerina, die rätselhaft, überirdisch und unberührt auf Spitze entschwebt. Als die Vollendung dieses Ballett-Ideals fand „La Sylphide“ Verbreitung in ganz Europa, auch durch den Choreographen August Bournonville. Seine Fassung von 1836 wird vom Staatsballett Berlin in der Rekonstruktion durch Frank Andersen getanzt. Frank Andersen ist ein Spross der Königlich Dänischen Ballettschule, war lange Jahre künstlerischer Leiter des Königlich Dänischen Balletts und gehört zu den führenden Bournonville-Spezialisten, als der er dessen Werke weltweit einstudiert.

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