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Staatsballett: Doda | Goecke | Duato

Komische Oper Berlin

 © Yan Revazov
bis 4. Jul 2018
Komische Oper Berlin
Behrenstr. 55-57
10117 Berlin

Choreographien von Gentian Doda, Marco Goecke und Nacho Duato

 

„Was bleibt“

Tanzstück von Gentian Doda

Musik von Joaquín Segade

 

„Pierrot lunaire“

Choreographie von Marco Goecke

Musik von Arnold Schönberg

 

„Por vos muero“

Ballett von Nacho Duato

Musik des spanischen 15. und 16. Jahrhunderts

Texte von Garcilaso de la Vega

 

 

Das Ballett der Gegenwart ist reich an großen Namen und mutigen Schöpfern: Die Choreographen, die sich den einzigartigen Möglichkeiten klassisch geschulter Tänzer widmen und diese für die zeitgenössische Sichtweisen auf der Bühne entfalten, bilden einen illustren wie spezialisierten Kreis.

 

Unter ihnen ist Marco Goecke, als Spross des Stuttgarter Ballettschaffens ein weltweit gefragter Name mit unverwechselbarem Stil, der mit den Tänzerinnen und Tänzern des Staatsballetts Berlin sein Werk „Pierrot Lunaire“ erarbeitet, das auf der Komposition von Arnold Schönberg beruht.

 

Gentian Dodas Arbeit ist gepägt von der uralten albanischen Kultur, die sich traditionell eher von Asymmetrie und Komplexität angezogen fühlt als von dem Ideal der Perfektion und Reinheit. Im Zentrum seiner Werke stehen Menschen, die – auf sich allein gestellt – der Überlegenheit von Kräften und Schicksalen ausgesetzt sind.

 

Mit seinem Meisterwerk „Por vos muero“ vervollständigt Nacho Duato diesen dreiteiligen Abend, um mit einer Berliner Erstaufführung eine weitere Facette seines künstlerischen Schaffens zu eröffnen. Er erarbeitet diese Choreographie für die Bühne der Komischen Oper Berlin vollkommen neu und adaptiert die Bewegungssprache individuell für seine Berliner Compagnie.

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