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Sieben Sekunden Ewigkeit

Renaissance-Theater

 © Jan Frankl
bis 25. Sep 2017
Renaissance-Theater
Hardenbergstr. 6
10623 Berlin

Peter Turrini

 

Ein Gastspiel des Theaters in der Josefstadt, Wien

 

lmmer wieder spult sich eine Filmsequenz ab. Eine Frau läuft in einem Wald nackt von der linken auf die rechte Seite. Mit dieser Szene, die exakt sieben Sekunden dauert, ist Hedy Lamarr berühmt geworden. Und darauf wurde sie auch in alle Ewigkeit reduziert. Peter Turrini begibt sich auf eine innere Wesenssuche, die den Rahmen von Geburt und Tod der selbstzerstörten Schönheit zeitlich sprengt. Ein poetischer Reigen über eines der widersprüchlichsten Frauenwesen der Kinoleinwand.

 

Das Stück erzählt die Geschichte der Hedy Lamarr: Höhere Tochter, Hollywoodschönheit, Erfinderin - das Leben hatte Hedwig Kiesler, so ihr Geburtsname, Einiges zu bieten. 1914 als Tochter eines aus Lemberg zugewanderten Bankiers in Wien geboren, wurde sie von ihren Eltern früh in die Welt der Kultur eingeführt. Schon als Kind entwickelte sie den Wunsch, zur Bühne und zum Film zu gehen, was von den Eltern, so kunstbeflissen diese auch waren, nicht gern gesehen wurde. Hedy begann ein Studium für Kunst und Design, doch bald gelang es ihr, auch beim Film Fuß zu fassen. Sie ging ans Max Reinhardts Schauspielschule nach Berlin, wo sie mit ihrer Schönheit und ihrem Selbstbewusstsein auf den berühmten Theatermann großen Eindruck machte. 1931 nach Wien zurückgekehrt, besetzt Reinhardt sie auch hier in seiner Inszenierung für das Theater in der Josefstadt mit dieser Rolle. Es folgten weitere Theater- und Filmauftritte, und ein Jahr später drehte sie mit „Ekstase“ jenen wegen der freizügigen Szenen damals spektakulären Film, mit dem sie in die Kinogeschichte eingehen sollte ...

Besetzung
Regie Stephanie Mohr
Bühne Miriam Busch
Kostüme Alfred Mayerhofer
Musik Wolfgang Schlögl
Licht Manfred Grohs
Mit Sandra Cervik

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