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Schwarze Milch der Frühe ...

Berliner Ensemble (Pavillon)

Foto  © Schauspiel
bis 30. Jun 2017
Berliner Ensemble (Pavillon)
Bertolt-Brecht-Platz 1
10117 Berlin

Ein Abend, der an den 1970 in Paris gestorbenen, bedeutenden Lyriker und Dichter Paul Celan erinnert.

Die Dramaturgin Jutta Ferbers setzt damit ihre Reihe der Lebensbilder fort, die sich - nach der Hommage an Heinrich Heine „Denk ich an Deutschland ...“ und Abenden zu Kurt Tucholsky, Frank Wedekind, Robert Gernhardt und Wilhelm Busch - aus der Perspektive von heute mit Dichtern des vorigen Jahrhunderts beschäftigt.

Paul Celan, im Winter 1920 in Czernowitz, Bukowina, geboren und im April 1970 durch Selbstmord in Paris gestorben, hat mit seiner „Todesfuge“ die „deutsche Seele“ bis ins Mark getroffen. Er, dessen Eltern im KZ umgebracht wurden, war einer der Ersten, der mit seinen Gedichten Erinnerung und Mahnung an die Nachgeborenen weiterzugeben hatte. Doch wer weiß darüber hinaus von Celans Träumen und Albträumen, seinen Sehnsüchten und Ängsten? Sein Humor, die Kraft und der Rhythmus seiner Sprache und die verstörende Welt seiner Bilder machen Celan zu einem der größten Lyriker des 20. Jahrhunderts.

Besetzung
Auswahl der Texte / Regie Jutta Ferbers
Bühne / Kostüme Maria-Elena Amos
Musik Tobias Schwencke
Licht Steffen Heinke
Mit Karla Sengteller
Laura Tratnik
Martin Seifert
Sabin Tambrea
und den Musikern Antje Thierbach (Oboe) Emmanuelle Bernard / Wojciech Garbowski (Violine),
Tobias Schwencke (Klavier)

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