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Rom

Deutsches Theater

bis 22. Apr 2018
Deutsches Theater
Schumannstraße 13 a
10117 Berlin

nach „Coriolan“, „Julius Caesar“ und „Antonius und Cleopatra“ von William Shakespeare

 

Die Shakespeare-Stücke „Coriolan“, „Julius Caesar“ sowie „Antonius und Cleopatra“ erzählen eine kleine Geschichte der Demokratie am Beispiel des alten Rom. Im Frühstadium (Coriolan) kommt die Idee der demokratischen Teilhabe durch Volkstribunen auf: als Zugeständnis an das wütende Volk. Doch prompt sehen sich die Volksvertreter mit dem Kriegshelden Coriolan konfrontiert, der von Mitsprache und der wankelmütigen öffentlichen Meinung nichts hält. In der Zeit von Julius Caesar ist die römische Demokratie wiederum durch einen starken Mann bedroht. In der Nacht vor der Krönung Caesars beschließt eine Gruppe von Verschwörern um Brutus, zum letzten Mittel zu greifen, um die Demokratie zu retten: Tyrannenmord. Doch Antonius, engster Vertrauter Caesars, schafft es in seiner Grabrede, die öffentliche Meinung gegen die Demokraten zu drehen. Wenige Jahre später sehen wir in „Antonius“ und Cleopatra den paranoiden, wirklichkeitsfernen Zirkel der Macht. Antonius regiert mit Caesars Adoptivsohn Oktavius und einem altgedienten Militär in einer Dreiherrschaft. Antonius empfindet angesichts der politischen Machenschaften nur noch Ekel und Erschöpfung. Blindlings stürzt er sich in die Liebe zu Cleopatra, Königin von Ägypten. Doch die Machtspiele Roms holen ihn wieder ein und lassen ihn nochmals das große Rad der Politik drehen, bevor das römische „House of Cards“ endgültig zusammenbricht.

Besetzung
Regie Karin Henkel

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