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Medea

Komische Oper Berlin

Foto  © Monika Rittershaus
bis 15. Jul 2017
Komische Oper Berlin
Behrenstr. 55-57
10117 Berlin

Aribert Reimann

 

Textfassung vom Komponisten nach dem gleichnamigen Drama von Franz Grillparzer

 

Aribert Reimanns 2010 mit überwältigendem Erfolg uraufgeführte Oper zum ersten Mal in Berlin – mit Nicole Chevalier in der Titelpartie der tragischen Außenseiterin, die zur erbarmungslosen Rächerin wird. Inszeniert wird das auf einem antiken Mythos basierende und doch brandaktuelle Werk von dem Australier Benedict Andrews, der bereits mit Prokofjews „Der feurige Engel“ für kraftvoll-verstörende Bilder sorgte.

 

Medea, die mit magischen Kräften begabte Tochter des Königs von Kolchis, verrät ihr eigen Fleisch und Blut und verlässt aus Liebe zu Jason ihre Heimat. Jason bleibt sie jedoch fremd, in der neuen Heimat Korinth verrät auch er die von allen Verstoßene. Medea fasst einen abgründigen Plan …

 

Ob Shakespeares Lear, Strindbergs Gespenstersonate oder Franz Kafkas „Das Schloss“ – die ganz großen Stoffe und Figuren bevölkern die Stücke des Berliner Komponisten Aribert Reimann. Für die archaische Geschichte um Verrat, Liebe, Treue und die Eiseskälte der Macht greift Reimann auf das eher selten zu sehende Bühnenstück des österreichischen National-Dramatikers Franz Grillparzer zurück und porträtiert Medea als verfolgte Fremde, schutzlos in feindlicher Gesellschaft, ausgeliefert der Willkür mächtiger Männer und Politiker.

Besetzung
Inszenierung Benedict Andrews
Musikalische Leitung Steven Sloane
Bühnenbild Johannes Schütz
Kostüme Victoria Behr
Dramaturgie Simon Berger
Licht. Diego Leetz

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