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Das besondere Angebot

Mantegna und Bellini

Gemäldegalerie

 © David von Becker SMB
1. Jun 2019
Gemäldegalerie
Matthäikirchplatz 4/6
10785 Berlin

Meister der Renaissance

Führung durch die Sonderausstellung in der Gemäldegalerie

 

Treffpunkt: Foyer der Gemäldegalerie

Besuchereingang

Matthäikirchplatz

10785 Berlin

 

Vollständig rollstuhlgeeignet

 

Andrea Mantegna (um 1431–1506) und Giovanni Bellini (um 1435–1516) waren Freunde, Verwandte und Rivalen. Sie haben einander inspiriert, kopiert und bewundert. Erstmals wird das eng miteinander verwobene Schaffen der beiden Künstler in einer Ausstellung präsentiert, die gemeinsam mit der National Gallery, London, und in Kooperation mit dem British Museum entstand.

 

1452/3 heiratete der in Padua tätige, aufstrebende Maler und Druckgraphiker Andrea Mantegna in die Familie Bellini ein – eine der führenden Künstlerfamilien im nahegelegenen Venedig. Mantegnas spektakuläre Bilderfindungen und sein intensives Interesse an der klassischen Antike hinterließen einen tiefen Eindruck bei seinem vermutlich jüngsten Schwager Giovanni Bellini. Während dieser Zeit entfaltete auch Bellinis unverkennbarer Malstil seine Wirkung auf Mantegnas Schaffen. Nach nur zehn Jahren enger Zusammenarbeit trennten sich ihre Wege: 1460 zog Andrea nach Mantua, wo er bis zu seinem Tode Hofmaler der Fürstenfamilie Gonzaga blieb. Giovanni dagegen verbrachte seine gesamte Künstlerkarriere in Venedig. In unterschiedlichen Umgebungen tätig, entwickelten sich ihre künstlerischen Stile in sehr verschiedene Richtungen. Dennoch trägt ihr Schaffen zeitlebens deutliche Spuren eines über die Jahrzehnte hinweg gepflegten Austausches, der noch immer nachempfunden werden kann.

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