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Madama Butterfly

Deutsche Oper Berlin

 © Bettina Stoeß
bis 10. Mär 2018
Deutsche Oper Berlin
Bismarckstr. 35
10627 Berlin

Giacomo Puccini

 

Einführung: 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Rang-Foyer rechts

 

Zunächst hatte schon der Roman „Madame Butterfly“ des Amerikaners John Luther Long großen Erfolg, dann am Broadway und im angelsächsischen Ausland auch das darauf fußende Theaterstück seines Landmannes David Belasco.

 

Puccini sah es in London und fühlte sofort die „Opern-Eignung“ des sentimentalen Stoffs. Durch Puccinis melodiengetränkte Partitur und das alle Nebenhandlungen eliminerende Libretto von Illica und Giacosa war ein tief berührendes Musikdrama entstanden:

 

Der amerikanische Marineoffizier Linkerton hat, zu den gleichen Bedingungen wie ein kleines Haus, eine fünfzehnjährige Gheisha erworben - „für 99 Jahre“, mit der jederzeitigen Möglichkeit, vom Vertrag zurückzutreten. Linkerton kehrt nach einiger Zeit in die USA zurück, nicht ohne das als Trost gedachte

Versprechen für seine Geisha, irgendwann zurückzukehren. Cho-cho-san, die Linkerton inzwischen glühend liebt und einen kleinen Sohn geboren hat, glaubt unbeirrbar an dieses Versprechen.

Linkerton kehrt tatsächlich irgendwann nach Japan zurück, an Bord seines Schiffes und an seiner Seite seine amerikanische Gattin. Cho-cho-san erfährt von der so gründlich geänderten Situation und wählt den Freitod: „Ehrenvoll sterbe, wer nicht länger leben kann in Ehren.“

 

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Besetzung
Inszenierung, Bühne, Kostüme Pier Luigi Samaritani
1987
Musikalische Leitung Carlo Rizzi
Chöre Thomas Richter
Chor und Orchester der Deutschen Oper Berlin

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