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450 Jahre Claudio Monteverdi

L´ Orfeo

Philharmonie

 © Sim Canetty Clarke
 © Sim Canetty Clarke
 © Sim Canetty Clarke
2. Sep 2017
Philharmonie
Herbert-v.-Karajan-Str. 1
10785 Berlin

Claudio Monteverdi

 

Einführung 18 Uhr

 

Favola in musica in einem Prolog und drei Akten

Halbszenische Aufführung in der Regie von Elsa Rooke und John Eliot Gardiner

 

Der charismatische Sänger Orpheus steigt aus der Sphäre der Halbgötter hinab in den Hades, um seine geliebte Eurydike ins Leben zurückzuholen. Seine Reise bleibt vergeblich, da er sich nicht beherrschen kann und nach Eurydike schaut, als sie ihm zurück in die Welt der Lebenden folgt. Damit verliert er sie für immer an die Welt der Toten. In seinem ersten musikdramatischen Werk, dem 1607 uraufgeführten „Orfeo“, mutet Monteverdi seinem Titelhelden bittere Qualen zu, doch Orpheus wächst an der Grausamkeit seines Schmerzes und verliert sich in seinem Leid, bis er am Ende zu einem tieferen Verständnis seiner selbst gelangt.

 

Mit dem „Orfeo“ bewegte sich Monteverdi auf der Höhe seiner Zeit. Auch wenn Monteverdi kein Mitglied des exklusiven Zirkels der Florentiner Camerata war, verband ihn mit deren Mitgliedern – einem Kreis von Dichtern, Musikern, Philosophen und Gelehrten des Adels – das Interesse an der Wiederbelebung antiker Dramen und der Komposition des Affektausdrucks. Mit „Orfeo“, seinem ersten musikdramatischen Werk übertraf er jedoch deren musikalischen Experimente mit wortgebundener Musik durch große Kunstfertigkeit und außerordentliche emotionaler Kraft. Im „Orfeo“ zieht uns die Musik Monteverdis, die in ihr zum Ausdruck gebrachte menschliche Natur, ihre Eigenheiten und Sehnsüchte bis heute magisch an.

Besetzung
Musikalische Leitung Sir John Eliot Gardiner
Mit Krystian Adam
Hana Blažíková
Justin Kim
Anna Dennis
Lucile Richardot
Francesca Boncompagni
Fernandez Rueda
Furio Zanasi
Gareth Treseder
Michal Czerniawski
John Taylor Ward
Zachary Wilder
Gianluca Buratto
Monteverdi Choir
English Baroque Soloists

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