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Konstellationen

Renaissance-Theater

 © Barbara Braun drama-berlin.de
bis 8. Mai 2017
Renaissance-Theater
Hardenbergstr. 6
10623 Berlin

Nick Payne // Deutsch von Corinna Brocher

 

Marianne ist Quantenphysikerin, Roland ist Imker. Ihre Liebesgeschichte könnte ein übliches Beziehungsdrama sein, würde nicht Mariannes Forschungsgebiet auf überraschende Weise die Handlungsentwicklung bestimmen.

 

Angenommen, es gäbe eine unüberschaubare Anzahl von Paralleluniversen, die sich bei jeder gefällten Entscheidung weiter verzweigen, so würde auch unser Leben in unendlich vielen Varianten existieren. Dieser Theorie folgend, entwickelt der Autor Nick Payne eine originelle Dramaturgie: Er erzählt dasselbe Geschehen immer wieder anders. Er springt in den einzelnen Szenen zurück und probiert alternative Entwicklungen aus. So kann es passieren, daß sich Marianne und Roland in einer Variante ihrer ersten Begegnung so unsympathisch sind, daß sie es nur zwei Minuten miteinander aushalten. Es scheint, als müsste sich das Paar erst durch einige Universen hindurch vorbeitasten, bis sie bei ihrer gemeinsamen Geschichte ankommen. Diese erscheint uns dann erstaunlicherweise als die ultimative Liebesgeschichte schlechthin. Vor dem Hintergrund dieser berührenden Romanze stellen sich die großen Fragen um nicht weniger als den Sinn des Lebens und den freien Willen des Einzelnen.

 

Für „Konstellationen“ erhielt Nick Payne den Evening Standard Best Play Award und eine Nominierung für den Olivier Award in der Kategorie Best New Play.

Besetzung
Regie Antoine Uitdehaag
Ausstattung Momme Röhrbein
Musik Het Paleis van Boem
Mit Suzanne von Borsody
Guntbert Warns

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