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Hymne an die Liebe

Maxim Gorki Theater

 © Magda Hueckel HUECKEL-STUDIO
bis 12. Nov 2017
Maxim Gorki Theater
Am Festungsgraben 2
10117 Berlin

Ein Stück über Europa, das die Reihen festigt und schreit: Gebt uns unser Land zurück! Polen schließt sich eifrig diesem Chor an.

 

Hymne an die Liebe ist der dritte Teil des europäischen Triptychons „(M)other Courage“ von Marta Górnicka. Das Bild eines KZ-Orchesters und der Holocaust werden zum Ausgangspunkt einer Auseinandersetzung mit den erstarkenden nationalistischen Tendenzen in Europa und der Flüchtlingskrise. In ihrem Libretto zu Hymne an die Liebe demonstriert sie die brutale Sprache der heutigen Politik: Sie verweist auf die im Internet um sich greifende Sprache des Hasses, zitiert Erklärungen von Politikern sowie Aussagen von Fundamentalisten und Terroristen (u. a. Ausschnitte aus Anders Breiviks Manifest 2083 - Eine Europäische Unabhängigkeitserklärung und Ansprachen von Abu Bakr al-Baghdadi und Osama bin Laden) und konfrontiert sie mit Pop-Songs und patriotischen Liedern. Sie verwendet musikalische und rituelle Strukturen, bedient sich Volkslieder und Gebetstexte, um am Ende die Frage zu stellen, in welche Richtung uns das sich aus ihnen zusammenfügende Lied führt.

 

Besetzung
Konzept, Librettotext und Regie Marta Gornicka
Musik Teoniki Rozynek
Choreographie Anna Godowska
Dramaturgie Agata Adamiecka
Bühne Robert Rumas
Kostüme Anna Maria Karczmarska
Puppen Konrad Czarkowski (Kony Puppets)
Licht Artur Sienicki

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